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Vollsperrung wegen Bauarbeiten am Bahnübergang

Straßenbau Vollsperrung wegen Bauarbeiten am Bahnübergang

Noch bis Sonntag müssen Kraftfahrer auf der Landestraße 811 zwischen Rohrbeck und Oehna mit Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen. Grund sind Bauarbeiten am Bahnübergang, der dafür bis Sonntag gesperrt ist. Über Bochow wird umgeleitet.

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Wegen Bauarbeiten ist die Straße bei Rohrbeck gesperrt.

Quelle: H.-Dieter Kunze

Rohrbeck. Kraftfahrer müssen sich seit Mittwoch und noch bis Sonntag auf eine Vollsperrung des Bahnübergangs zwischen Rohrbeck und Oehna einstellen und eine Umleitung über Bochow in Kauf nehmen. Grund sind Baumaßnahmen am Bahnübergang. Der Zugverkehr ist nur teilweise beeinträchtigt. So lange es möglich ist, können ihn nur noch Züge mit Diesel-Lok trotz laufender Bauarbeiten im Schritttempo passieren, die Oberleitung wurde spannungsfrei geschaltet. Das dauert, bis ein Teil des Gleises aufgenommen, ein neues eingesetzt und mit den Gleisenden verschweißt wird. Ab Sonntag soll der Zugverkehr wieder rollen.

Die Sanierung des Gleises am Übergang ist erforderlich, damit Züge mit bis zu 100 Stundenkilometer fahren können – wie über die neue Brücke zwischen Rohrbeck und Dennewitz nun auch.

Guido Güthling, leitender Bau-Ingenieur beim Landesbetrieb Straßenwesen, erläutert die Aufgaben der Behörde: Ab dem heutigen Donnerstag um 7 Uhr beginnen zwischen Rohrbeck und Oehna die Fräsarbeiten, jeweils bis zum Andreaskreuz. Mit einem Spezialgerät wird die oberste Schicht der Straße bis zu drei Zentimeter entfernt, der Belag verladen und zu einer Recycling-Anlage gebracht. Auftragnehmer dafür ist der Thiendorfer Fräsdienst aus Sachsen. Tiefere Schadstellen im Bereich der Landesstraße 811 beispielsweise Schlaglöcher werden gesondert ausgebessert und mit Bitumen gefüllt.

Am Montag, dem 20. Juni, ab 7 Uhr soll der Straßenabschnitt zwischen Oehna und Rohrbeck wieder freigegeben werden. „Allerdings mit Einschränkungen für den Fahrzeugverkehr“, betont Guido Güthling. Denn es ist nur ein einspuriges Passieren möglich. Abschnittsweise regeln Ampeln den Verkehr. Der vorhandene Unterbau – er soll nach vorausgehender Prüfungen noch voll tragfähig sein – erhält im Dünnschicht-Heißverfahren eine neue Verschleißschicht. Die etwa 80 Grad Celsius heiße Spezialmischung aus hochwertigem Bitumen wird zusammen mit einem feinkörnigen Granulat aufgespritzt. Die Masse kommt aus der Mischstation in Herzberg. Deshalb beginnt das Auftragen am Bahnübergang bis zur Ortsgrenze von Oehna, dann von der Bahnquerung bis Rohrbeck.

Am Dienstag, dem 28. Juni, ab 7 Uhr, soll der Verkehr über die sanierte L811 wieder uneingeschränkt fließen, auch die Fahrbahnmarkierungen sind dann aufgebracht. „Allerdings ist das stark vom Wetter abhängig; bei Regen läuft so gut wie nichts“, schränkt Guido Güthling ein. Der Straßenabschnitt ist 4,1 Kilometer lang. Die Sanierung ist mit etwa 150 000 Euro kalkuliert. Das Land Brandenburg finanziert das Projekt.

Von H.-Dieter Kunze

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