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Teltow-Fläming Vom Friseurlehrling zur Kfz-Mechatronikerin
Lokales Teltow-Fläming Vom Friseurlehrling zur Kfz-Mechatronikerin
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15:14 26.02.2018
Die Dachdecker erhalten bei der Gesellenfreisprechung im Biotechnologiepark Luckenwalde ihre Zeugnisse.  Quelle: Foto: Margrit Hahn
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Luckenwalde

 Zur Gesellenfreisprechung der Kreishandwerkerschaft Teltow-Fläming kamen kürzlich Dachdecker, Metallbauer und Kfz-Mechatroniker in den Luckenwalder Biotechnologiepark. Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) hielt die Festrede. „Sie haben sich entschlossen, ein Handwerk auszuüben. Ich habe mir das nie zugetraut“, sagte Schreiber. Sie forderte die Jugendlichen auf, stets am Ball zu bleiben und weiter zu lernen, um immer auf dem neuesten Stand zu sein. „Sie können stolz sein, auf das, was sie erreicht haben. Nicht alle haben die Prüfung erfolgreich abgeschlossen“, sagte Schreiber.

Die Metallbauer bei der Gesellenfreisprechung im Biotechnologiepark Luckenwalde Quelle: Margrit Hahn

32 Gesellenbriefe wurden überreicht. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr nicht nur einen besten Gesellen, sondern gleich vier auszeichnen können“, sagte die Geschäftsführerin der Kreishanderkerschaft Vilma Trempler. Für ihre Leistungen geehrt wurden Andreas Brückelt, Maximilian Haase, Kevin Pundmann und Norman Reichert. Etliche Azubis haben in ihrem Ausbildungsbetrieb bereits einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Zu ihnen gehört Florian Otto. Er und sein Zwillingsbruder Christian haben in Ludwigsfelde den Beruf des Kfz-Mechatronikers gelernt. Während Florian dort weiterhin als Geselle tätig ist, hat sein Bruder nach Berlin gewechselt.

Isabell Heide war die einzige Frau bei der Gesellenfreisprechung im Biotechnologiepark Luckenwalde Quelle: Margrit Hahn

Isabell Heide aus Altglienicke erhielt als einzige Frau einen Gesellenbrief. Die 21-Jährige hatte eine Ausbildung zur Friseurin begonnen, aber bald gemerkt, dass es nicht ihr Beruf ist. Daraufhin absolvierte sie ein Praktikum in einer Kfz-Werkstatt und begann anschließend eine Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin in Mahlow. Nun, drei Jahre später, unterschrieb sie einen Arbeitsvertrag im Skoda-Autohaus in Berlin-Steglitz: „Ich bin dort als kaufmännische Angestellte tätig, weil ich mich mit Autos auskenne.“

Von Margrit Hahn

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