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Von Buckelpisten und Schlaglöchern

MAZ-Sorgentelefon Von Buckelpisten und Schlaglöchern

Am MAZ-Sorgentelefon rät ein Leser dazu, einen Weg zu asphaltieren. Eine andere Leserin ärgert sich über einen mit Laub bedeckten Parkplatz. Eine weitere ist genervt von Schlaglöchern in ihrer Straße. Die MAZ hat die entsprechenden Ämter um Antwort gebeten.

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Die Löcher klaffen am Anger in Luckenwalde immer noch.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Über ein Stück Straße macht Siegmund Meißner sich Gedanken. Am MAZ-Sorgentelefon regte er an, in der Anhalt straße das Stück zwischen Bahnhof und Asylbewerberheim zu asphaltieren. „Das wäre doch eine ordentliche Zufahrt zur neuen B101. Und die Fahrzeuge müssten nicht über die Rudolf-Breitscheid-Straße“, sagt Siegmund Meißner.

Laut Dirk Ullrich vom Straßenamt der Stadt Luckenwalde wäre Asphalt nur sinnvoll, wenn auch eine funktionierende Regenentwässerung eingebaut würde. In dem genannten Abschnitt existiere zwar ein Regenwasserkanal, jedoch fehlen die Straßenabläufe. Beim derzeitigen Belag aus Großsteinpflaster sind sie nicht erforderlich, da das Regenwasser überwiegend in den Fugen versickert. „Weiterhin ist für einen Asphaltüberzug des Pflasters ein tragfähiger Untergrund erforderlich“, erklärt Ullrich, „dieser muss den heutigen Anforderungen entsprechen und ist ebenfalls nicht vorhanden, was sich in der Wellenbildung der Oberfläche zeigt.“ Ein Asphaltbelag würde bei jeder Bewegung des Untergrundes brechen. „Eine Asphaltierung ist nur bei einem Neubau möglich. Hierfür fehlt derzeit das Geld“, fügt Ullrich hinzu.
Rita Ljunggren kümmert sich in ihrer Freizeit um das Laub in der Krähenheide. Sie hat festgestellt, dass dort auf dem Parkplatz von Heba-Bau jede Menge Laub liegt. Ihr Ärger: Sobald Wind aufkommt, wird ihre Arbeit auf den angrenzenden Grundstücken im Grunde zunichte gemacht. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Stadt den Eigentümer darauf hinweisen könnte. Ich entsorge jede Woche gut sechs Karen Laub“, sagt sie.
Wie Barbara Daase, vom Ordnungs- und Rechtsamt mitteilt, handelt sich um ein privatrechtliches Problem. Um Nachbarschaftsprobleme zu vermeiden, sei es am einfachsten, den Zustand zu tolerieren und das Laub zu beseitigen. „Ansonsten kann eventuell die Schiedsstelle helfen“, rät sie.
Die Bewohner vom Anger in Luckenwalde sind mit den Ausbesserungsarbeiten ihrer Straße nicht wirklich zufrieden. „Bis auf eine Stelle, ist alles immer noch so wie vorher“, berichtet Angelika Günther sehr verärgert am MAZ-Sorgentelefon.
Von Dirk Ullrich vom Straßenamt ist zu erfahren, dass die kleineren Schlaglöcher nicht beseitigt werden können, weil der notwendige Aufbau der Fahrbahn fehle und das Flick-Material sofort rausgefahren würde. Um den baulichen Zustand zu verändern, sei es notwendig, die Fahrbahn und die Nebenanlagen grundhaft zu erneuern. Dabei seien denkmalrechtliche Belange zu berücksichtigen und die Anlieger würden Ausbaubeiträge zahlen müssen.
Derzeit hat die Stadt kein Geld dafür. „Da bisher kein entsprechender Um- und Ausbaubeschluss der Abgeordneten vorliegt, wird demnächst ein Ausbau nicht erfolgen“, ergänzt Ullrich. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, wird der Bauhof weiterhin lediglich die größten Schlaglöcher verfüllen.

Von Margrit Hahn

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