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Teltow-Fläming Von Volkswagen bis Staatskarosse
Lokales Teltow-Fläming Von Volkswagen bis Staatskarosse
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19:00 02.04.2013
ALTES LAGER.

. Die Mühe, die in den Fahrzeugen steckt, bevor sie zu funkeln beginnen, braucht ihnen niemand zu erläutern.

Was den Händen verwehrt ist, ist den Augen ausdrücklich erlaubt. Zu denen, die sich nicht sattsehen können an rassigen Motoren unter schnittigen Hauben, gehört die in Münster geborene Malerin Alexandra Wizemann. Am Osterwochenende eröffnete sie im Oldtimer-Café zum zweiten Mal eine Ausstellung mit ihren Lieblingsmotiven: Die Liebe zu den stolzen Gefährten alter Tage hat Malerin und Cafébetreiber zusammengeführt. „PS – I love you“ – Autofragmente auf Papier und Leinwand“ lauten Titel und Untertitel der neuen Ausstellung.

Beide Lieben, die zu den Automobilen wie die zum Zeichnen, gehören für Alexandra Wizemann seit Kindestagen zum Leben. „Mein Vater hat leidenschaftlich BMWs gesammelt – in echt und als Modell – und statt fernzusehen wurde zu Hause abends gemalt.“ Die Fahrzeugsammlung des Vaters verhalf ihr nicht nur zu einem besseren Technik-Verständnis, sondern auch zur besseren Note in Physik. „Wenn ich die aufbessern wollte, hab ich Teile auseinander gebauter Motoren mit in die Schule geschleppt. Das Faible für alles, was Räder, Flügel oder Schiffsschrauben hat, ist der 40-jährigen Künstlerin bis heute erhalten geblieben.

In der Malerei führte der Weg über Landschafts- und Porträtmalerei und einen Abstecher zur Fotografie zu den Bildern, die nun im Oldtimer-Café zu sehen sind. Fast alle sind in ausdrucksstarkem Schwarz-Weiß gehalten. Auch den gewählten Perspektiven und der ans Weitwinkelobjektiv angelehnten Formensprache sind die Nähe zur Fotografie anzumerken.

Fotos sind oft auch die Vorlage, erläuterte sie zur Ausstellungseröffnung den Besuchern. Verständlich, denn wer hat schon immer einen gewienerten Mercedes-Klassiker, Porsche oder Lamborghini bei der Hand? Zehn bis 20 Stunden stecken in jedem der Bilder im A-2-Format. Gemalt wird am liebsten mit dem Aquarellstift, dessen scharfe Konturen mit einem feuchten Pinsel verwischt werden.

Beim Stöbern im Internet stieß Alexandra Wizemann auf das Oldtimer-Café und war beim ersten Besuch von der familiären, immer herzlichen, vor allem neugierigen Atmosphäre angetan. Hier endlich konnte sie zum ersten Mal einen echten Tschaika aus nächster Nähe beäugen. Klar, dass der sich auch in ihren Bildern wiederfindet. Auch ihr derzeitiger, klarer Favorit unter den Lieblingsfahrzeugen ist östlich des Eisernen Vorhangs entstanden und heißt Trabant P 601.

Die Bilder sind bis Oktober im Oldtimer-Café zu sehen. Geöffnet ist mittwochs bis freitags ab 13 Uhr, am Wochenende ab 11 Uhr. (Von Uwe Klemens)

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