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Teltow-Fläming Von der Bank macht gemeinsame Sache mit Boldt
Lokales Teltow-Fläming Von der Bank macht gemeinsame Sache mit Boldt
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02:15 28.01.2016
Ralf von der Bank Quelle: Privat
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Rangsdorf

Ralf von der Bank muss sich nicht mehr als Einzelkämpfer in der Rangsdorfer Gemeindevertretersitzung durchschlagen. Seit der vorigen Woche bildet er eine gemeinsame Fraktion mit Alexander Boldt, der bis vorigen November Mitglied der Linken-Fraktion war.

Boldt und von der Bank treten nun als Freie Wähler/Allianz für Rangsdorf (AfR) auf. Sie bilden eine gleichberechtigte Doppelspitze, in der beide als Vorsitzende auftreten. Damit endet für Ralf von der Bank, der bis 2013 in der CDU war und 2014 aus der AfD austrat, eine einjährige Zeit als fraktionsloser Abgeordneter. Im November 2014 hatte sein damaliger Fraktionskollege Oliver Scharfenberg sein Mandat als Gemeindevertreter niedergelegt. Als Fraktionsloser verlor Ralf von der Bank das Stimmrecht in den Fachausschüssen. Als er von Alexander Boldts Austritt bei den Linken erfuhr, nahm er Kontakt auf. „Wir haben uns schon vorher gut verstanden stimmen auch politisch in vielem überein“, sagte Ralf von der Bank auf MAZ-Nachfrage. Bereits im Wahlkampf 2014 hätte er seinen neuen Fraktionskollegen schätzen gelernt. Der Zusammenschluss hat auch politische Ursachen. „Wir können die Arbeit in den Ausschüssen besser aufteilen“, sagt von der Bank. Sein Steckenpferd sei die Transparenz in Politik und Verwaltung. „Das liegt mir sehr am Herzen“, sagte von der Bank. Er werde künftig im Hauptausschuss mitarbeiten, Alexander Boldt wird einen Platz im Bauausschuss besetzen. Wie die anderen Ausschüsse aufgeteilt werden, entscheide sich demnächst.

Alexander Boldt Quelle: Privat

Für Alexander Boldt ist die neue Fraktion eine „Win-win-Situation“. „Wir sind auf Augenhöhe“, sagt der 28-Jährige, der wegen innerparteilicher Meinungsverschiedenheiten bei den Linken ausgetreten ist. Er hat sowohl die Partei als auch die Fraktion verlassen. „Ich konnte mich mit vielem nicht mehr identifizieren“, sagte er der MAZ. Vor allem auf Kreisparteiebene habe er die Rückendeckung vermisst. Worum es genau ging, wollte er nicht sagen. Er lege aber großen Wert auf einen guten Umgang mit seinen früheren Rangsdorfer Fraktionskollegen.

Diese wurden von Boldts Rückzug damals ziemlich überrascht. „Für mich kam die Nachricht wie aus heiterem Himmel“, erinnert sich der Linken-Fraktionsvorsitzende Peter Wetzel. Da die Fraktion nur noch zu zweit ist, sei die Arbeit für alle mehr geworden. „Es ist aber auch berechenbarer als vorher“, sagte Wetzel der MAZ.
Nicht nur bei den Linken brach Alexander Boldt alle Zelte ab. Nach 17 Jahren trat er Ende vorigen Jahres auch aus der Rangsdorfer Feuerwehr aus und legte nach drei Monaten das Amt als Jugendwart nieder. „Es ist mir nicht leicht gefallen“, sagt Boldt und spricht von Verwerfungen mit der Wehrführung. „Wenn man keinen Spaß mehr an einer Sache hat, hat es keinen Sinn mehr.“

Von Christian Zielke

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