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Teltow-Fläming Von einem, der nicht erwachsen werden will
Lokales Teltow-Fläming Von einem, der nicht erwachsen werden will
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00:34 10.07.2015
Die Piraten am Montag auf der Bühne in der Turnhalle der Arndtschule. Quelle: Margrit Hahn
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Luckenwalde

Hinter den Kulissen war die Aufregung groß. „Ich versuche, an etwas anderes zu denken, um mich abzulenken“, sagte Angelina Zengeler. Die Neunjährige spielte am Montag die Hauptrolle im Musical „Peter Pan“. Insgesamt 27 Kinder hatten unter der Leitung von Hortnerin Yvonne Naused das Stück einstudiert. Den Text hatten die Erst- bis Viertklässler vom Hort der Luckenwalder Arndtschule zu Hause gelernt.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres entstand die Idee, das Musical aufzuführen. Im Januar beim Casting wollten am liebsten alle Kinder Peter Pan sein. Doch als sie hörten, dass man in der Hauptrolle viel Text lernen und auch gut singen können muss, war die Nachfrage nicht mehr ganz so groß. „Letztendlich waren alle mit der Rollenverteilung zufrieden“, berichtet Yvonne Naused. Vor einer Woche durften die Eltern bei der Generalprobe schon mal Mäuschen spielen. Am Montag waren Kinder aus Kitas in Luckenwalde und Hennickendorf zu Gast.

„Ich hatte mich extra für ein Musical entschieden, denn wenn nur Text gesprochen wird, kann es schnell langweilig werden. Außerdem werden die Kinder durch die Musik lockerer“, erklärte Yvonne Naused. Dass Kinder oft aufmerksamer als Erwachsene sind, zeigte sich mal wieder. Die Kleinen hatten sofort gesehen, dass schon vor der Veranstaltung Hund Nana, gespielt von Leonie Engler, im Hundekostüm vor der Bühne lag. Den Eltern war es nicht aufgefallen, dass dort ein Fellknäuel lag. Wobei sich die Erstklässlerin alle Mühe gegeben hatte, sich nicht zu bewegen. Erst als das Stück begann, reckte und streckte sie sich.

Schüler der ersten bis vierten Klasse vom Hort der Luckenwalder Arndt-Grundschule zeigten das Musical Peter Pan. Die Mädchen und jungen haben fleißig geübt und das Stück zuerst den Eltern und dann anderen Kitas gezeigt. Der Applaus war der Lohn für monatelanges fleißiges Proben.

Ein Teil der Kostüme stammte aus dem Fundus des Hortes. Einiges brachten die Mädchen und Jungen auch von zu Hause mit. Lea Große hatte sich die dunkle Kostümjacke mit Nadelstreifen von ihrer Oma ausgeliehen. „Die hatte sich meine Oma zur Hochzeit von meiner Tante und meinem Onkel gekauft“, sagte die Neunjährige, die in die Rolle des Vaters geschlüpft war. Was sonst an Requisiten fehlte, wurde im Hort gemalt, gebastelt und geschneidert.

Für den richtigen Ton sorgte Jack Bernütz am Mischpult. Den Akteuren hat das Stück um Peter Pan, der niemals erwachsen werden will, ebenso gut gefallen, wie den kleinen Zuschauern.

Von Margrit Hahn

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