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Vorbild Pannen-Flughafen

Karneval in Wiesenhagen Vorbild Pannen-Flughafen

Der Woltersdorfer Karnevalsverein „Die Urstromtaler“ begeisterte bei seinem ersten Auftritt der Saison in Wiesenhagen – und das trotz grippebedingter Unterzahl. Motivisch lehnten sich die Karnevalisten beim Pannenflughafen BER an: „Wir haben keinen Plan, aber das mit vollem Elan!“ Begeisterung lösten vor allem die „Wild Boys“ mit ihrer Dirty-Dancing-Parodie aus.

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Bunt kostümiert und temperamentvoll – die „Glamourgirls“ erhielten viel Applaus für ihre Samba-Aufführung.

Quelle: Matthias Butsch

Wiesenhagen. „Wir haben keinen Plan, aber das mit vollem Elan!“ – das diesjährige Motto des Woltersdorfer Karnevalsvereins „Die Urstromtaler“ zielt bewusst auf die Geschehnisse rund um den Bau des Pleiten-Pech-und-PannenFlughafens BER. Aber ganz so plan- und ergebnislos, wie sich der Bau des Flughafens am Rande Berlins hinzieht, kamen die Karnevalisten bei ihrem ersten Auftritt des Jahres am Sonnabend in Wiesenhagen dann doch nicht daher.

Das Programm – monatelang einstudiert – hat es in sich. Das geht von deftigen Witzeleien über lustige Sketche bis hin zu den vielen Tänzen, die die rund 40 aktiven Urstromtaler temperamentvoll, konditionsstark und sicher auf die Landebahn bringen. Rund 80 bunt kostümierte und stimmungsgeladene Gäste verfolgten das außergewöhnliche Geschehen im Saal der Gaststätte Pusch. Passiv blieben sie dabei aber nicht, denn Zeremonienmeister Jörg Kräker, der diesmal als Fluglotse, Flugzeugeinwinker und Flugansager in Erscheinung trat, wusste nicht nur die Crew, sondern auch die Passagiere zu animieren. Spätestens bei der temperamentvoll und in wunderschönen Kostümen vorgetragenen Samba der „Glamourgirls“ und der „Tanzbären“ zog es die Gäste aufs Parkett und die erste Polonaise des Abends hob ab.

Ganz ohne Pech und Pleiten ging es aber auch bei den Urstromtalern nicht zu. „Die Grippe hat zugeschlagen“, erzählte Vereinspräsident Ingo Drewes am Rande des Geschehens, „und wir gehen in Unterzahl an den Start.“ Ausgerechnet Funkenmariechen Jenny Schönherr konnte nicht dabei sein, und von der Gruppe „Dance Express“ konnten sechs von insgesamt elf Tänzerinnen nicht mit an den Start.

Umso erstaunlicher, wie sicher die Mannschaft die Kiste schaukelte. Vor allem die Garden und Tanzgruppen bestachen – die Trainerinnen Sorina Tinius, Antonia Hentrich und Manuela Körtke durften zufrieden sein mit ihren Schützlingen. Vom Publikum gab es Jubelrufe, sei es bei der urkomischen „Dirty-Dancing“-Parodie der „Wild Boys“ oder für die „Tanzbären“ mit ihrem Casting für Flugbegleiter.

Besonderen Applaus erhielt das anmutige Prinzenpaar Annika II. und Sebastian II. Die beiden besuchen schon seit fünf Jahren gemeinsam einen Tanzkurs und schwebten am Sonnabend nach allen Regeln der Kunst mit einem Walzer über das Parkett und führten schließlich bei der Annemarie-Polka den Reigen der Besucher an.

Von Matthias Butsch

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