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Vorbildlicher Service am Motzener See

Kallinchen Vorbildlicher Service am Motzener See

Die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung hat am Wochenende das Strandbad Kallinchen am Motzener See mit der Blauen Flagge ausgezeichnet. Für das Strandbad nahm Reinhard Schulz, Geschäftsführer der Kalli GmbH, die Auszeichnung entgegen.

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Reinhard Schulz (3.v.r.) nahm die Blaue Flagge für Kallinchens Strandbad am Sonnabend entgegen.

Quelle: Andrea von Fournier

Kallinchen. Fast jedem, der baden oder Boot fahren will, sendet die Blaue Flagge am Strand oder im Hafen ein Signal: Seit 31 Jahren ist sie in Europa das Zeichen für Wasserqualität. Dass auch vorbildlicher Service, Sicherheit und Umweltmanagement an Stränden zu den Auflagen gehören, um das textile Rechteck mit der Jahreszahl zu erhalten, ist weniger bekannt.

Jedes Jahr neu beantragen

Kommunen, Vereine und Betreiber von Sportboothäfen und Badestellen können sich um die Verleihung der Blauen Flagge bewerben. Sie ist „kein Ruhekissen“, wie der kommissarische Leiter der Wasserschutzpolizei Polizei Direktion Süd, Heike Juschkat, unterstreicht. Jedes Jahr muss sie neu beantragt und finanziert, die Erfüllung der Standards nachgewiesen werden. So wird sie auch eine Auszeichnung für die Betreiber.

Im Strandbad Kallinchen am Motzener See wurde am Sonnabend die Verleihung der Blauen Flaggen 2017 für die Länder Brandenburg und Berlin von der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU) vorgenommen. Acht Betreiber, davon zwei aus Berlin, nahmen sie entgegen und werden die Fahne nun auf ihren Arealen hissen. Das Strandbad Kallinchen erhielt sie zum 14. Mal, andere anwesende Betreiber von wassersportlichen Einrichtungen auch schon zum 19. oder 22. Mal.

Bürgermeisterin lobte Arbeit

Glücklich darüber, für die Freibad-Besucher Qualität und Service zu garantieren und der Tourismusbranche in der Region ein Sternchen zufügen zu können, war nicht nur Reinhard Schulz, Vorsitzender der Kalli GmbH, die das Bad am Motzener See betreibt. Zossens Bürgermeisterin, Michaela Schreiber (Plan B), lobte die dynamisch-vorbildliche Arbeit der Kalli GmbH seit 2012, die dazu führte, dass das Strandbad das beste von dreien in der Stadt ist. Möglich werde das auch wegen des ehrenamtlichen Engagements des Heimatvereins und des Ortsbeirats. In diesem Jahr kann das Mehrzweckgebäude auf dem Gelände des Strandbads, das architektonisch als Schiff entworfen und gebaut wurde, endlich auch als solches wahrgenommen werden.

Günther Grunow hat sich um die farbliche Neugestaltung gekümmert. Die Jolesch GmbH aus Berlin ist neuer Betreiber der Gastronomie „Kallinchen Beach“ im Hause. „Wir testen gleich, ob er die Sache auch gut macht“, sagte Reinhard Schulz. Er wies auf den neuen Behindertenzugang zum Bad hin, der in den nächsten Tagen mit einem rollstuhlgerechten Weg ergänzt wird. Nachdem Michael Plesse (DGU), Siegmund Trebschuh vom Amt für Wirtschaftsförderung Teltow-Fläming und Vertreter von Segler- und Motorbootsportverbänden gesprochen hatten und alle Fahnen übergeben wurden, hisste man im die Blaue Flagge am Mast in Kallinchen.

Von Andrea von Fournier

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