Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Vorsorge für die 800-Jahr-Feier
Lokales Teltow-Fläming Vorsorge für die 800-Jahr-Feier
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:29 25.05.2015
Das Luckenwalder Rathaus Quelle: Hartmut F. Reck
Anzeige
Luckenwalde

Für die Feierlichkeiten zum 800-jährigen Bestehen Luckenwaldes will die Stadt nichts dem Zufall überlassen. Schon jetzt wagt sie einen Vorgriff auf den Haushalt im Jubiläumsjahr 2016. Die Verwaltung soll ermächtigt werden, finanzielle Mittel von insgesamt 126 000 Euro für das Haushaltsjahr 2016 einzustellen. Der Finanzausschuss stimmte dem Vorschlag zu, die Stadtverordneten beschließen am 2. Juni darüber.

80 000 Euro sollen für das Programm in den Themenmonaten März bis September sowie für die Schlussveranstaltung am 2. Oktober zur Verfügung gestellt werden, das entspricht 10 000 Euro für jede Arbeitsgruppe. 15 000 Euro sind für Marketing-Maßnahmen vorgesehen, 16 000 Euro als Zuschuss für Layout und Druck einer hochwertig gestalteten Stadt-Chronik. Sie soll als bleibender Wert vom Luckenwalder Heimatverein in einer Auflage von 800 Exemplaren herausgegeben werden. Um die Gesamtfinanzierung zu gewährleisten, wird die Stadt jedes Buch mit 20 Euro bezuschussen.

Weitere 15 000 Euro werden für die Schaffung eines Kunstwerkes bereitgestellt. Die Luckenwalder Künstler Armgard und Manfred Stenzel werden eine 2,50 Meter hohe Rad-Skulptur aus Stahl gestalten. Zusammengesetzte Flächen aus radähnlichen Formen sollen die Bedeutung der runden Form für die Radfahrer-Stadt Luckenwalde widerspiegeln. Welchen Standort das Kunstwerk bekommen soll, soll später noch beraten werden.

Sieben Monate lang wird gefeiert

Im Jubiläumsjahr wird sieben Monate lang mit mehreren Themen gefeiert.

Der März wird historisch – mit Stadtspaziergang und Museumsnacht.

Der April verspricht kulinarische Genüsse – unter anderem mit der „Kleinen Grünen Woche“, einem Bauernmarkt und dem „White Dinner“.

Der Mai zeigt sich sportlich – mit großem Event am 21. Mai.

Im Juni dreht sich alles um die Kultur – beim Turmfest und beim Luckenwalder Filmfestival.

Im Juli stehen Kunst und Handwerk im Mittelpunkt – mit einem Tag der Kunst, des offenen Ateliers und verschiedenen Ausstellungen.

Der August zeigt sich von seiner grünen Seite – mit der Vorstellung aller Kleingartenanlagen und einem Tag des offenen Gartens.

Der September wird geschäftig, kreativ und schlau gestaltet – mit einer GPS-Schatzsuche und eine Theateraufführung in der Bibliothek.

Im Oktober bildet ein Konzert im Nuthepark den Abschluss.

Das vom FSV 63 geplante Freundschaftsspiel gegen eine Mannschaft aus der Fußball-Bundesliga soll mit Eintrittserlösen und mit Hilfe eines Sponsors finanziert werden. Der DLRG-Stadtverband hat den Zuschlag für die Ausrichtung der Deutschen Seniorenmeisterschaften 2016 im Rettungsschwimmen mit 1100 Teilnehmern erhalten. Die materielle Unterstützung dafür fließt aus dem Marketing-Etat.

Aus „Bordmitteln“ soll die Gestaltung des Luckenwalder Mittelpunkts finanziert werden. Der geografische Nabel der Stadt befindet sich auf dem Areal hinter dem Rathaus. Er soll mit einer Bodenplatte, einem Mosaik oder etwas ähnlichem gekennzeichnet werden.

Von Elinor Wenke

Teltow-Fläming Flüchtlingsdebatte in Zossen - Brandanschlag wird verurteilt

Verantwortungsbewusst, sensibel, fern jeder Profilierungssucht. So sollten Parteien und Bürgerinitiativen mit der vom Land in Wünsdorf geplanten Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge und Asylbewerber umgehen. Gleichzeitig verurteile man den auf das Gebäude verübten Brandanschlag verurteilt. Das ist der Tenor einer Erklärung der Zossener Stadtverordneten.

24.05.2015

Manche sorgen wegen ihrer Kosten für Kopfschütteln, andere gefallen aufgrund ihrer Gestaltung: Wildbrücken werden über Verkehrswege gebaut, damit Tiere unbeschadet Straßen oder Bahnstrecken kreuzen können. An dort aufgestellten Kameras kann man zudem sehen, welche Arten in der Region aktiv sind. Neben Hase und Igel sind auch Wölfe zu entdecken.

24.05.2015

Teltow-Fläming gilt als einer der wirtschaftlich stärksten Landkreise Brandenburgs. Sollten die aktuellen Pläne von Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) für eine Kreisreform realisiert werden, würde der Landkreis trotzdem nicht eigenständig bleiben: Er hat zu wenig Einwohner. Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) sieht deshalb Diskussionsbedarf.

24.05.2015
Anzeige