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Teltow-Fläming Wachmann vor Flüchtlingsheim attackiert
Lokales Teltow-Fläming Wachmann vor Flüchtlingsheim attackiert
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02:17 26.12.2015
MAZ Quelle: MAZ
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Luckenwalde

Die Weihnachtstage hatte sich Stefan S. aus Jüterbog anders vorgestellt. Statt sorglose Stunden bei Kerzenschein zu genießen, ist er krankgeschrieben, hat Schmerzen und schlaflose Nächte. Der 59-jährige Wachmann ist am 4. Advent im Luckenwalder Flüchtlingswohnheim Schieferling von drei Somaliern attackiert, geschlagen und unter anderem im Gesicht und am Fuß verletzt worden.

Beschuldigt sind ein 23-jähriger Heimbewohner sowie zwei 25- und 26-jährige Männer, die zu Besuch waren. Wegen ruhestörenden Lärms wollte S. die Männer gegen 7.30 Uhr im Zimmer zur Ruhe mahnen. Sie waren offensichtlich betrunken und konsumierten trotz Rauchverbots Zigaretten. „Als ich sie aufforderte, das Rauchen zu lassen, haben sie gelacht“, berichtet S., „dann verschlossen sie von innen die Tür, zogen den Schlüssel ab und ließen mich nicht mehr raus.“

Nur mit Fußtritten gegen die Tür gelang es S., sich aus der bedrohlichen Lage zu befreien, da hätten die Drei auch schon auf ihn eingeprügelt. „Ich spürte einen Schlag auf dem Kopf. Als ich am Boden lag, traten und schlugen sie auf mich ein“, berichtet der 59-Jährige. Ihm gelang es, den Polizeinotruf zu wählen. Einer der beiden Besucher habe ihn mit einem Messer bedroht, aber nicht verletzen können, sagt S.. Dann seien beide geflüchtet.

Der 23-jährige Heimbewohner verwüstete indes das Dienstzimmer. „Er hat die Wachbücher beschädigt, das Telefonkabel aus der Dose gerissen, Tisch, Fernseher und Radio aus dem Büro geworfen“, so Stefan S. Dann kam die Polizei.

Axel Schugardt von der Polizeidirektion West bestätigt den Vorfall. „Die Polizei leitete Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung gegen die drei Somalier ein und nahm den 23-Jährigen vorläufig fest. Er hatte einen Atemalkoholwert von über 1,6 Promille“, so Schugardt. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde er aus dem Gewahrsam entlassen.

Die beiden anderen hatten sich bei der Polizei gemeldet. „Alle Drei wurden als Beschuldigte vernommen, stellen das Geschehen aber teilweise anders dar“, so Schugardt. Die Kripo versucht nun, den genauen Ablauf zu klären. Zudem stellte sie Kleidung der Beschuldigten sich

Von Elinor Wenke

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