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Teltow-Fläming Wachschutz am Beachvolleyball-Feld
Lokales Teltow-Fläming Wachschutz am Beachvolleyball-Feld
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05:20 23.08.2016
Sanft schaukeln über dem Riesensandkasten: Der Ornithopter gehört zu den ausgefallenen Spielgeräten im Aktiv-Park von Ludwigsfelde. Quelle: Abromeit
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Ludwigsfelde

Vorerst bis zum Ferienende sollen in Ludwigsfelde Mitarbeiter eines Wachschutzes jeden Tag zwischen 20 und 24 Uhr am Aktiv-Park sein und nächtliche Ruhestörungen protokollieren. „Es ging jetzt nicht mehr anders“, erklärt Bürgermeister Andreas Igel (SPD) gestern auf Nachfrage der MAZ.

Hintergrund

Träger des Brückenfestes ist der Verein Kulturforum Ludwigsfelde. Mitglieder sind Initiativen aus der Stadt und engagierte Einzelpersonen.


Vereinsziele sind unter anderen die Förderung von Kultur und kulturellen Veranstaltungen in der Stadt Ludwigsfelde. Das Brückenfest ist dabei das zentrale Kultur-Event.

2002 war es als Fest der ausländischen Mitbürger in Ludwigsfelde auf Initiative der Integrationsbeauftragten Marina Ujlaki ins Leben gerufen worden. Unterstützt und aufgebaut ist es mit Geld des Bundesprogramms „Xenos – Leben und Arbeiten in Vielfalt“ und von Brandenburg. Seit 2007 wird es neben vielen Sponsoren jährlich von Ludwigsfelde und vom Kreis TF gefördert.

Von vielen Bürgern auf Foren gewünscht und mitgestaltet, von manchem Anwohner inzwischen verflucht: der Aktiv-Park zwischen Kirche und Potsdamer Straße. Er ist ein Geschenk, das sich die Ludwigsfelder zum 50. Stadtgeburtstag im Juli vorigen Jahres gemacht hatten. Er wird rege genutzt, vor allem bei schönem Wetter. Vor allem auf dem Beachvolleyball-Feld herrscht reges Treiben, oft bis weit in die Nacht hinein. Und das ist oft nicht leise. Deshalb hatte die Stadt schon wenige Wochen nach Eröffnung des Parks wie berichtet Schilder anbringen lassen: „Psst: Nachtruhe!“ Neben dem Bild eines schlafenden Kindes mit Kuschelbären steht dort, die Kinder in der Nachbarschaft träumten von einem Besuch im Aktiv-Park.

Schilder helfen nicht

Doch diese Schilder helfen nicht, erklären Anwohner der Thälmannstraße. Sie haben ihre Mietergärten hinterm Haus und schauen genau Richtung Volleyball-Feld und Autobahn-Lärmschutzwand. Dass nun wegen des Zentrumsbaus auch noch das diesjährige Brückenfest in den Aktiv-Park verlegt wird, brachte für sie das Fass zum Überlaufen. Sie schrieben einen Brief, hängten eine Unterschriftenliste an und gaben das alles im Rathaus ab. Wie gestern im Leserbrief von Dietmar Drews, dem ehemaligen Stadtbrandmeister und jetzigen Ruheständler geschrieben, habe mehrfach die Polizei gerufen werden müssen, weil „außer Schilder aufstellen“ von Seiten der Stadt nichts passiert sei.

Bürgermeister Igel erklärt: „Wir mussten jetzt so handeln, weil wir im Ordnungsamt beim besten Willen nicht das Personal haben, nachts Streife laufen zu lassen.“ Die Protokolle, die Wachschutz-Mitarbeiter nun fertigen, würden nach Ferienende mit der Polizei und den ehrenamtlichen Sicherheitspartnern der Stadt ausgewertet, erklärt er. „Anschließend müssen wir gemeinsam festlegen, was wir weiter unternehmen“, so der Bürgermeister.

Brief an die Anwohner

Ein Brief mit diesem Inhalt sei vorige Woche an die Anwohner gegangen, die sich mit der Unterschriftenliste gemeldet hatten. Er nehme die Sorgen Betroffener ernst und wolle mit ihnen eine Lösung suchen. Doch weiß er: „Es gibt stets Anwohner-Beschwerden, egal, wo ein größeres Fest stattfindet.“

Igel hofft, dass der Radau am Volleyball-Feld nach den Ferien leiser wird und nicht mehr so lange geht. Wenn die Jugendlichen wieder in die Schule müssen und es wieder früher dunkel wird, „dann lässt das erfahrungsgemäß auch wieder nach“, so Igel.

Von Jutta Abromeit

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