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Waldweihnacht mit Ausblick

Start für Jüterboger Adventsmarkt Waldweihnacht mit Ausblick

Erstmals findet ein rustikaler Adventsmarkt am Fuße des Jüterboger Wasserturms statt. Die Waldweihnacht wurde von Sänger und Veranstalter Stefan Krähe aus der Taufe gehoben. Er setzt auf nostalgische und rustikale Angebote.

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Das Karussell von 1930 ist zwar langsamer als neue Fahrgeschäfte, aber ein Renner bei den Kindern aus dem Jüterboger Lindenhort.

Quelle:  Peter Degener

Jüterbog. Der erste Jüterboger Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr weder auf dem Markt vor dem Rathaus noch auf schönen Plätzen vor Kirchen statt, sondern etwas versteckt in einem kleinen Waldstück zwischen Fuchsberge und Weinberge. Rund um den Wasserturm auf der Anhöhe sind schon seit Donnerstag die Stände der Kunsthändler, von Gastronomen und ausgewählter Schausteller aufgebaut und nun auch geöffnet. Bis zum Sonntag ist täglich von 14 bis 21 Uhr geöffnet. Der Eintritt auf den Markt und in das zwischen den Bäumen versteckte Märchenzelt ist frei.

Das Gipfelkreuz neben dem Turm an der Aussicht auf die Altstadt hat Veranstalter Stefan Krähe bis zum Sonntag durch eine sechs Meter hohe Tanne ersetzt. Kinder aus Kitas und Horten hatte er aufgerufen, Adventsschmuck für den Baum zu basteln. Spätestens zum Nikolaustag am Sonntag will er sich bei diesen und allen anderen Kinder bedanken: Bis heute können Eltern für ihre Kinder vor Ort einen leeren Stiefel oder Strumpf abgeben. „Am Sonntag hängen sie dann gefüllt an unserem Weihnachtsbaum und werden vom Nikolaus persönlich an die Kinder überreicht“, kündigt Krähe an.

Viel Kerzenschein statt Rummelbuden

Statt Rummelbuden setzt der Musiker und Veranstalter auf einen „rustikalen“ Markt, der „echte weihnachtliche Stimmung“ aufkommen lassen soll. So gibt es kaum elektrisches Licht, sondern viel Kerzenschein und offenes Feuer. Sogar eine Feuershow am Sonnabend um 19 Uhr und weihnachtliche Geschichten stehen auf dem kinderfreundlichen Programm. Ein Konzert der Turmbläser am Sonntagabend ab 18 Uhr sorgt dafür, dass dieser erste Jüterboger „Waldweihnachtsmarkt“ in der ganzen Stadt Gehör findet.

In der Mitte dreht sich ein nostalgisches Karussell

Statt einer zentralen Bühne gibt es viele kleine Gelegenheiten zur Unterhaltung. Der Weihnachtsmann hört sich die Wünsche der Kinder an, seine Weihnachtswichtel basteln mit ihnen. Ein nostalgisches Karussell dreht gemütlich seine Runden. Das alte Fahrgeschäft ist dekoriert mit Motiven aus Walt-Disney-Filmen. Die Klausdorfer Schausteller-Familie Bleifuß hat das Karussell aus dem Jahr 1930 mit viel Aufwand neben dem Wasserturm aufgebaut. Kinder können zwar auf einem modernen Hubschrauber Platz nehmen, doch am beliebtesten sind die ganz klassischen Figuren: Gespanne von Eseln, Pferdchen und Elefanten, alte Motorräder und Autos drehen sich im Kreis.

„Wir sind auf vielen Märkten unterwegs und erleben, dass sich die Leute unter allen Karussells oft unseres aussuchen“, berichtet Christel Bleifuß. Die 74-Jährige Schaustellerin verbindet auf dem Markt vielleicht am besten einen Hauch von Rummel mit besinnlicher Atmosphäre.

Von Peter Degener

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