Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Teltow-Fläming Wanderweg Zesch-Egsdorf wieder aktuell
Lokales Teltow-Fläming Wanderweg Zesch-Egsdorf wieder aktuell
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:23 07.12.2015
Detlef Gärtner Quelle: Margrit Hahn
Anzeige
Zesch am See

Der Stolperpfad zwischen Zesch am See und Egsdorf soll nun doch zum touristischen Wanderweg ausgebaut werden. Mit dieser überraschenden Information aus der Kreisverwaltung Teltow-Fläming wartete Brigitte Krawczyk in der jüngsten Sitzung des Lindenbrücker Ortsbeirates auf. Damit hätte selbst die Ortsvorsteherin noch bis vor kurzem nicht gerechnet. Schließlich hatte sich der Kreis vor zwei Jahren notgedrungen von dem Vorhaben verabschieden müssen.

„Wir wollen das Projekt 2017 auf die Prioritätenliste setzen und hoffen, dass der Kreistag dem zustimmt“, sagte Detlef Gärtner (SPD), Beigeordneter in der Kreisverwaltung. Wegen des Weges müsse man wieder auf den Landkreis Dahme-Spreewald (LDS) zugehen. Schließlich liegen zwei Drittel der rund fünf Kilometer langen Strecke auf dem Gebiet von Dahme-Spreewald und nur ein Drittel auf Teltow-Fläming-Territorium. Das bedeutet, dass sich beide Kreise anteilmäßig an den Kosten beteiligen und Fördermittel beantragen müssen.

„Das soll auf keinen Fall eine Abkürzung für Lkws werden, sondern ein gut befahrbarer und begehbarer touristischer Weg“, betont Gärtner. Über den neuerlichen Vorstoß habe er Dahme-Spreewald-Landrat Stephan Loge (SPD) kürzlich am Rande einer überregionalen Beratung informiert. Gärtner geht davon aus, dass beide Kreise das Thema gemeinsam „wieder auf die Tagesordnung setzen“.

Einen solchen Vorstoß gab es bereits vor einigen Jahren, um den katastrophalen Zustand des Waldweges zu ändern. Der hat sich seitdem noch verschlimmert. Schlaglöcher quälen die Stoßdämpfer, Baumwurzeln brechen den Asphalt auf. Damals verpflichteten sich beide Landkreise dazu, ihren Teil für Planung und Finanzierung des rund 770 000 Euro teuren touristischen Wanderweges beizusteuern. Vorausgegangen waren Bürgerproteste auf beiden Seiten der maroden Verbindung. Mehr als 1500 Bürger bekräftigten mit ihren Unterschriften die Forderung nach einer vernünftigen Straße.

„Anfangs waren die Aussichten auf Fördermittel sehr gut“, sagt Amtsleiter Dietmar Licht vom Kreis Dahme-Spreewald. Aber 2010 brachte nur dieser Kreis seinen Eigenanteil für den Wegeausbau auf. Erst drei Jahre später stellte Teltow-Fläming seinen Anteil in Höhe von 285 000 Euro bereit. Innerhalb dieser drei Jahre veränderte sich die finanzielle Situation des Landes jedoch dramatisch. Deshalb wurde der Fördermittelantrag im Frühjahr 2013 abgelehnt. Erst als Teltow-Fläming signalisierte, dass Projekt aus eigener Kraft nicht stemmen zu können, zog sich der Nachbarkreis zurück. Seitdem steht der Weg nicht mehr im Kreiswegeplan Dahme-Spreewald. Zwischenzeitlich hat es Licht zufolge Bemühungen der Stadt Zossen gegeben, das Teltow-Fläming-Teilstück auf eigene Kosten auszubauen. Deshalb habe man dem Amt Schenkenländchen, zu dem der Teupitzer Ortsteil Egsdorf gehört, Unterstützung signalisiert, falls man dort die Finanzierung für den Ausbau der Egsdorfer Teilstrecke auf den Weg bringen möchte. Seitdem hat sich nichts getan“, sagt Licht: „Das ist der aktuelle Stand.“

Von Frank Pechhold

Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich Stadtverwaltung und Investor Mario Felgentreu auf ein erweitertes Einkaufszentrum in der Altstadt geeinigt. Rewe, Rossmann und Kik sollen sich vergrößern können, Aldi soll eine neue Filiale erhalten. Die Fertigstellung ist bis 2019 geplant.

07.12.2015

In Petkus gibt es wieder eine Verkaufsstelle. Seitdem die alte Kaufhalle abgebrannt ist, mussten die Dorfbewohner weit zum Einkaufen fahren. Jetzt können sie wieder im Dorf einkaufen bei „Bradis Einkaufseck“ genau gegenüber der Kirche. Hier gibt es neben einem Imbissangebot Lebensmittel, Backwaren und Dinge des täglichen Bedarfs.

07.12.2015

Die Fassade des Strandbadgebäudes in Kallinchen braucht dringend einen frischen Anstrich. Besser wäre es natürlich, wenn die eigentlich schon 2015 geplante Sanierung der schmutzig-grauen Außenhülle endlich erfolgen würde. Genau das erwartet Ortsvorsteher Reinhard Schulz von der Zossener Bauverwaltung bis zum Beginn der nächsten Badesaison.

06.12.2015
Anzeige