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Was wächst denn da? Infos an Fläming-Feldern

Aktion des Kreisbauernverbandes Teltow-Fläming Was wächst denn da? Infos an Fläming-Feldern

Mit der Aktion „Feldblick“ lenken die Landwirte des Kreises Teltow-Fläming die Blicke der Wanderer, Radfahrer und Skater auf die Felder am Rande der Wege. An hohen Pfosten hängen Schautafeln, die darüber informieren, was da gerade auf dem Feld wächst. Dabei vermittelt man einen Einblick in die Landwirtschaft und auf die Landschaft.

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Jetzt weiß jeder, was da zwischen Jänickendorf und Kolzenburg wächst: Wintergerste.

Quelle: Hartmut F. Reck

Jänickendorf. Die Zeiten sind vorbei, in denen man als Städter durch die Landschaft wanderte, radelte oder skatete ohne zu wissen, was da auf den Feldern, die man da gerade passiert, so alles wächst. Es sind die hiesigen Bauern, die nun mit Informationstafeln den Blick auf die Felder lenken und den Vorbeikommenden genauer erläutern, welche Feldfrüchte da gerade heranreifen.

Werbung für die Landwirtschaft

Seit dieser Woche stellen 13 Landwirtschaftsbetriebe aus dem Landkreis Teltow-Fläming solche sogenannten „Feldblicke“ am Rande von Rad- und Wanderwegen und insbesondere entlang der Fläming-Skate auf. „Wir hoffen, damit etwas Werbung für die einzelnen Betriebe zu machen, aber auch für die Landwirtschaft insgesamt“, sagte Helmut Dornbusch, Vorsitzender des Kreisbauernverbands Teltow-Fläming am Donnerstagabend bei dem offiziellen ersten Aufrichten eines solchen „Feldblicks“.

Als Standort hatte man sich dafür den Rastplatz an der Fläming-Skate zwischen Jänickendorf und Kolzenburg ausgesucht. Neben dem Weg wächst in diesem Jahr Wintergerste, was jetzt auf einer informativen Tafel nachzulesen ist.

Mit einem Glas Sekt wurde die Errichtung des ersten Feldblick-Pfostens gefeiert

Mit einem Glas Sekt wurde die Errichtung des ersten Feldblick-Pfostens gefeiert.

Quelle: Hartmut F. Reck

Zum Aufstell-Akt waren Vertreter des Bauernverbands und der Kreisverwaltung gekommen, um Walter Schulze, Vorsitzender der Agrargenossenschaft „Der Märker“ in Jänickendorf, bei der Arbeit zuzusehen. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Uwe Schätzel schraubte er die Infotafel auf ein langes Vierkantholz und verankerte es im Boden des Feldrandes direkt gegenüber von der Rasthütte. Insgesamt stiftete die Jänickendorfer Agrargenossenschaft drei Schilder. Neben dem Wintergerstenschild werde es noch eine Roggen- und eine Maistafel vom „Märker“ geben, berichtete Walter Schulze.

60 Tafeln sind schon fertig

Laut Helmut Dornbusch dürften bereits etwa 60 Tafeln fertiggestellt und bereit zum Aufstellen sein. „An die 100 Tafeln kriegen wir bestimmt noch zusammen“, sagte er zuversichtlich. Immerhin sei das eine schöne Sache und könnte auch in anderen Landkreisen umgesetzt werden.

Dornbusch war wichtig, dass die ursprüngliche „Feldblick“-Idee von Silvia Fuchs, der Geschäftsführerin des Kreisbauernverbands, stammt. Umgesetzt wurde sie von einer Arbeitsgruppe junger Landwirte, die die Informationstafeln für zunächst 16 verschiedene Fruchtarten konzipierten.

„Ich hoffe, dass sich noch ein paar mehr Betriebe an dieser Aktion beteiligen“, sagte Helmut Dornbusch, zumal sie ohne großen Aufwand umzusetzen sei.

Und weil nicht in jedem Jahr auf jedem Feld dasselbe wächst, werden die Feldblick-Infotafeln später ausgetauscht und aktualisiert.

Von Hartmut F. Reck

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