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Teltow-Fläming Wassernotstand mit Notaggregat überbrückt
Lokales Teltow-Fläming Wassernotstand mit Notaggregat überbrückt
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00:18 02.03.2017
Dieser Anhänger sichert die Wasserversorgung. Quelle: Wildpark Johannismühle
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Johannismühle

Eine Woche ohne Trinkwasser-Versorgung musste der Wildpark Johannismühle überbrücken. Wie Geschäftsführer Julian Dorsch mitteilt, war der Brunnen, aus dem sich der kleine Zoo versorgt, am 18. Februar eingestürzt. „Er stammt aus den Zeiten der sowjetische Streitkräfte“, so Dorsch zu dem Problem, „da es im näheren Umfeld auch keine öffentliche Wasserversorgung gibt, schied das Legen eine Notleitung ebenfalls aus.“

Neuartiger Prototyp zur Wasserversorgung im Notfall

Für eine Notversorgung mit Wasser wurde der Wildpark von der Stadt Baruth mit ihrem Eigenbetrieb Wabau, der Dahme-Nuthe-Wasser- und Abwasserbetriebsgesellschaft, dem Kreisgesundheitsamt, dem Bundesamt für Katastrophenschutz und der Feuerwehr Görlitz unterstützt. Letztere stellte am Freitag einen laut Dorsch „in Deutschland einmaligen Anhänger zur Trinkwassernotversorgung“ zur Verfügung. Damit pendelt man nun zwischen Wildpark und Wasserwerk. Das Brauchwasser für die Tierversorgung kann einem Hydranten entnommen werden. Der Park hat einen Versorgungsbedarf von 10 000 Litern Wasser pro Tag.

Büro plant neue Brunnenbohrung

„Aktuell arbeitet ein spezielles Ingenieurbüro gemeinsam mit einer Spezialfirma für Brunnenbau an dem Neubau eines Trinkwasserbrunnens“, sagt Dorsch, der sich bei den Unterstützern und seinen Mitarbeitern bedankt, „wir gehen davon aus, dass wir noch circa 14 Tage brauchen werden, bis eine Regulärversorgung wieder hergestellt ist.“ Für Mitarbeiter und Besucher liefert die „Baruther Urstromquelle“ abgefülltes Trinkwasser.

Von Alexander Engels

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