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Wasserschlacht zum Ferienstart

Jüterbog Wasserschlacht zum Ferienstart

So turbulent wie die Jüterboger Erst- und Zweitklässler, starten sicher nicht alle Schüler in die Ferien. Auf dem Marktplatz lieferten sie sich eine große Schlacht mit wassergefüllten Luftballons.

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Wasserschlacht vor dem Jüterboger Rathaus.

Quelle: Uwe Klemens

Jüterbog. Begossen wie nasse Pudel, aber trotzdem mit strahlender Miene, standen gestern Mittag neben Bürgermeister Arne Raue (parteilos) auf dem Jüterboger Marktplatz auch rund 300 Grundschüler. Raues Idee, ihnen den Start in die Ferien mit einer turbulenten Wasserschlacht zu versüßen, kam bei den Mädchen und Jungen, aber auch bei deren Erziehern und Eltern gut an.

Knapp eine Stunde währte der feucht-fröhliche Schlagabtausch mit den wassergefüllten, bunten Luftballons. 3 500 Stück davon hatten Raue und vier weitere Rathausmitarbeiter zuvor und während der Schlacht mit dem Wasserschlauch gefüllt. Während sich die Mädchen und Jungen gegenseitig durchnässten, säumten Eltern und zufällig vorbeikommende Passanten das abgesperrte Spielfeld.

Auch der MAZ-Fotograf wurde nicht verschont

Auch der MAZ-Fotograf wurde nicht verschont.

Quelle: Uwe Klemens

„Eine super Idee“, schwärmte Knut Merkert, der den Sohn seiner Lebensgefährtin begleitete und trockene Anziehsachen bereithielt. „So muss es sein, dass nicht immer nur für die Alten was gemacht wird, sondern auch für die Kleenen.“

Duelle mit Wasserbomben

Duelle mit Wasserbomben.

Quelle: Uwe Klemens

Alle Grundschulen und Eltern waren vom Bürgermeister persönlich eingeladen worden, auch um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. „Das Geld kommt aus meinem Verfügungsfonds, der ja in der letzten Zeit viel in der Diskussion stand“, sagte Raue. „Aber ich wollte was für die Kinder machen, ein wenig auch als Ersatz dafür, dass ja das Seifenkistenrennen in diesem Jahr ausfällt. Und ich darf das, Punkt.“ Die Idee zur Wasserbombenschlacht entstand nach einer ähnlichen Aktion bei Raue daheim mit Sohn Mathies. „Nach der Rücksprache mit meinen Mitarbeitern stand fest, dass wir das machen“, so der Bürgermeister.

Finanziell engagierten sich bei dem Wasserspaß auch die Fraktion „Für Jüterbog“ und das Café „Zur Förste“, wo alle Kinder hinterher noch ein Eis bekamen.

Von Uwe Klemens

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