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Teltow-Fläming Wasserturm wartet weiter auf Sanierung
Lokales Teltow-Fläming Wasserturm wartet weiter auf Sanierung
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05:05 02.07.2016
Der alte Wasserturm in Trebbin steht einsam und verlassen. Er soll als Wohnhaus umgebaut werden. Quelle: Elinor Wenke
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Trebbin

Seit 112 Jahren thront der Trebbiner Wasserturm auf der Anhöhe in der Bergstraße. Eigentlich sollte er längst als Wohnhaus dienen, fristet aber derzeit ein einsames Dasein.

Bis 1994 war der Turm in Betrieb und wurde später als Denkmal eingestuft. Die Stadt Trebbin stand vor der Wahl, zu sanieren oder zu verkaufen. „Der Turm, insbesondere der obere Kopfbereich, waren extrem baufällig“, erinnert sich Bürgermeister Thomas Berger ( CDU). Die Kosten für die Verkehrssicherung hätten in keinem Verhältnis zum Wert des Turms gestanden.

2008 wurde das Denkmal an Martin Welke verkauft. Der Privatinvestor wollte sich seinen Traum erfüllen, einen Wasserturm als Wohnhaus umzubauen. 130 Quadratmeter Wohnfläche sollten entstehen. Der Turmkopf wurde inzwischen abgetragen.

Stadt wollte den Turm zurückkaufen

Doch seitdem beobachten die Trebbiner dort nur Stillstand bei den Arbeiten. „Der Turm war mal ein Wahrzeichen von Trebbin, doch nun verfällt er und sieht liederlich aus“, beklagt Helga Dalchow. Der Eigentümer eines Denkmals habe auch eine Verantwortung, ist die 86-jährige Rentnerin überzeugt.

Das sieht auch Berger so. „Der Wasserturm ist städtebauhistorisch von besonderer Bedeutung und sollte mit einer zeitgemäßen Nutzung als Wahrzeichen erhalten bleiben“, sagte er. Die Stadt hatte dem Eigentümer angeboten, den Turm zurückzukaufen. „Leider blieben diese Gespräche ergebnislos“, so Berger. Martin Welke hält an seinen Plänen fest. „Das Projekt Wasserturm ist noch aktuell“, teilt er mit, „einzig der üppig gefüllte berufliche Terminkalender verzögert die Ausführung.“ Der Unternehmer hofft, nächstes Jahr mit dem Ausbau weiterzukommen.

Von Elinor Wenke

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