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Teltow-Fläming KMS zahlt 10,2 Millionen an Altanschließer
Lokales Teltow-Fläming KMS zahlt 10,2 Millionen an Altanschließer
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05:07 14.02.2019
Aktuell spült der KMS viel Geld in die Kassen der Altanschließer. Quelle: kafoto - Fotolia
Wünsdorf

Altanschließer-Widerspruchsbescheide. Mit diesem Dauerthema beschäftigten sich die Mitglieder des Wasserzweckverbandes KMS Dienstag in ihrer jüngsten Sitzung.

Der Verband zahlt voraussichtlich insgesamt 19,5 Millionen Euro an Altanschließer in Mittenwalde, Rangsdorf, Blankenfelde-Mahlow, Zossen und Am Mellensee zurück. Per 31. Januar seien 4361 Widersprüche von Altanschließern gegen Beitragsbescheide aufgehoben und knapp 10,2 Millionen Euro zurück erstattet worden, sagte KMS-Verbandsvorsteherin Heike Nicolaus. Insgesamt wären 7949 Widersprüche zu bearbeiten. „Aktuell haben wir also einen Bearbeitungsstand von rund 55 Prozent erreicht“, so Nicolaus.

Auch Wohnungsgesellschaften kriegen Geld

Die Verbandsvorsteherin kündigte an, dass auch die Zossener Wohnungsbaugesellschaft (ZWG) und die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft am Mellensee (WVaM) die von ihnen gezahlten Altanschließerbeiträge zurück bekommen. Grundlage dafür ist ein am 23. Januar gefälltes Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig. „Diese Rückzahlung hilft uns dabei, die Liquidität unserer Wohnungsbaugesellschaft zu stärken“, sagte ZWG-Geschäftsführer Thomas Kosicki der MAZ. Ähnlich äußerte sich WVaM-Geschäftsführer Stefan Hartel auf Nachfrage. Wie hoch die Rückzahlung ausfallen wird, steht noch nicht fest.

Bei der Rückzahlung erhält der Verband finanzielle Unterstützung vom Land. Die Landesregierung hat ein Hilfspaket geschnürt. Der KMS bekommt einen zinslosen Kredit in Höhe von 12,5 Millionen Euro von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB). Je fünf Millionen Euro wurden im Januar und Juni 2018 abgerufen. Die restlichen 2,5 Millionen Euro nimmt der KMS 2019 in Anspruch. Weiter erhielt der KMS von der ILB 200 000 Euro als pauschale Zuwendung, um die bei der Widerspruchsbearbeitung anfallenden Kosten abzufedern.

Von Frank Pechhold

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