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Teltow-Fläming Auf der B96 droht monatelanges Stau-Chaos
Lokales Teltow-Fläming Auf der B96 droht monatelanges Stau-Chaos
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15:36 27.07.2015
Ab dem 10. August ist die B96 für drei Monate halbseitig gesperrt. Der Verkehr nach Süden wird auf die Gegenfahrbahn geleitet.   Quelle: Zielke
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Rangsdorf

 Viel Geduld könnten Autofahrer vom 10. August an gebrauchen, wenn sie von oder nach Rangsdorf wollen. Weil die Brücke über den Zülowgraben erneuert wird, fällt eine Fahrbahnhälfte weg. Das geplante Umleitungssystem sorgt schon jetzt für viel Kritik im Rathaus. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) rechnet mit Staus in allen Richtungen. Einen ersten Vorgeschmack haben die Autofahrer auf der B96 bei Rangsdorf in dieser Woche schon bekommen. Doch die bisherigen Einschränkungen sind nichts im Vergleich dazu, was ab dem 10. August droht.

Wenn ein Auto abbiegen will, ist der Verkehr lahmgelegt

 Dann soll der dreimonatige Neubau der Brücke über den Zülowgraben beginnen und dann wird es richtig eng – so eng, dass es Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) Sorgenfalten auf die Stirn treibt. „Das wird so nicht funktionieren“, sagt er mit Blick auf die vom Landesbetrieb vorgeschlagene Verkehrsführung. Diese sieht vor, die beiden Spuren zwischen Autobahn und Südring-Center komplett zu sperren und den Verkehr auf die Gegenfahrbahn zu verschwenken. An der Ampelkreuzung zur Kienitzer Straße steht dann in alle Richtungen nur noch eine Spur zur Verfügung. Sobald ein Auto nach links zum Südring-Center abbiegen will und wegen des Gegenverkehrs warten muss, kommt der Verkehr dahinter zum Stillstand.

Bis zu 25.000 Autos fahren täglich über die B96

Ähnlich heikel wird es für die Rangsdorfer, die nach Norden wollen. Sie dürfen von der Kienitzer Straße nicht mehr nach links auf die B96 abbiegen sondern müssen über das Südring-Center oder die Ampel am Birkenweg fahren. „Da kommen nur drei bis vier Autos rüber“, sagt Rocher. Bei rund 10.000 Autos, die täglich die Kienitzer Straße befahren, könne das ein Problem werden. Auf der B96 sind es neuesten Zählungen aus dem vergangen Jahr zufolge 25. 000 Autos. „Das gibt Staus in alle Richtungen“, sagt Rocher. Deshalb hat er dem Landesbetrieb Straßenwesen, der die Bauarbeiten koordiniert, in dieser Woche vorgeschlagen, eine Ampel am Weidenweg aufzustellen, damit man von dort einfacher nach links auf die B96 abbiegen kann. Dies hat die Behörde ebenso abgelehnt wie eine weiträumige Umleitung. So sollte auf Wunsch der Gemeinde schon in Dahlewitz auf die Bauarbeiten hingewiesen und der Verkehr Richtung Zossen über Mittenwalde geleitet werden. „Beim Landesbetrieb hat man uns gesagt, dass man die Sache erstmal beobachten will“, sagt Rocher. Er befürchtet, dass die Situation nach den Ferien noch schlimmer wird. „Dagegen war die Schranke harmlos“, sagt er.

Brücke stammt aus den 1930er-Jahren

Von Anfang an standen die Arbeiten aus Sicht der Gemeinde unter keinem guten Stern. So erfuhr man im Rangsdorfer Rathaus erst zwei Wochen vor Baubeginn von den Plänen. Dass die Brücke erneuert werden muss, dafür hat der Bürgermeister Verständnis, immerhin stamme das Bauwerk aus den 1930er Jahren, als der Berliner Ring als Reichsautobahn gebaut wurde. Der Geh- und Radweg ist bereits über ein Provisorium verschwenkt. Laut Landesbetrieb Straßenwesen liegen die Baukosten bei 500 000 Euro. Am 30. Dezember soll die Straße wieder freigegeben werden.

Von Christian Zielke

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