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Teltow-Fläming Wegschauen ist so schlimm wie selber mobben
Lokales Teltow-Fläming Wegschauen ist so schlimm wie selber mobben
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04:35 02.12.2016
Was harmlos beginnt, endet oft in körperlicher Gewalt. Quelle: Uwe Klemens
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Dahme

„Gehänselt“ zu werden, kennen wohl die meisten aus ihrer Schulzeit. So richtig zum Problem wird die Sache, wenn aus dem einmaligen Spaß auf Kosten eines Anderen für das Opfer Dauerstress wird und es sich ohne Hilfe nicht mehr aus dieser Situation befreien kann.

Warum und wie das heutzutage Mobbing genannte Phänomen entsteht, welche Formen, bis hin zur körperlichen Gewalt, es annehmen kann und welche Strategien helfen können, gab es in dieser Woche an der Dahmer Unverdorben-Schule in Form eines Theaterstücks zu erleben. Rund 120 Sechst- und Siebtklässler sowie deren Eltern waren dazu eingeladen.

Nur eine Mutter kam zur Vorführung

Bei den Eltern war das Interesse sehr gering. Nur eine Mutter hatte – neben einer Hand voll Lehrern – den Weg in die Vorstellung gefunden. Dass die Haltung „Mein Kind betrifft das nicht“ weit verbreitet sei, äußerten Pädagogen und die drei grandiosen Darsteller des Eukitea-Projektes im anschließenden Gespräch gleichermaßen. Dass gerade den Eltern bei der Konfliktbewältigung eine Schlüsselrolle zukommt, gehört zu den wichtigen Erkenntnissen, die das Stück liefert.

Von Uwe Klemens

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