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Teltow-Fläming Weiter Diskussion um Schallschutzzaun
Lokales Teltow-Fläming Weiter Diskussion um Schallschutzzaun
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05:36 02.03.2017
Reinhard Schulz, Ortsvorsteher von Kallinchen
Zossen

Bald beginnt die Saison in den Strandbädern Wünsdorf und Kallinchen. Mit diesen beiden Ausflugsstätten beschäftigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Tourismus und Landesgartenschau (KTL) Dienstagabend im Rathaus Zossen.

Streitpunkt Caravanplätze

Der Bau von neun Caravan-Stellplätzen auf dem Gelände des Wünsdorfer Strandbades erhitzt die Gemüter. „Wir haben das Projekt noch nicht ad acta gelegt, sondern sind weiter mit dem Ortsbeirat im Gespräch“, sagte Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B). Knackpunkt ist, wie berichtet, die mit der Baugenehmigung für den Wohnmobilstellplatz verbundene Auflage, eine zehn Meter lange und 1,80 Meter hohe Lärmschutzwand zu ziehen. „Dieser Schallschutzzaun ist aus Sicht des Ortsbeirates ein großes Problem“, so Schreiber.„Da fasst sich doch jeder an den Kopf, wenn einem so die Sicht auf den See versperrt wird“, meinte Ortsvorsteher Rolf Freiherr von Lützow (VUB). Die Auflage der Unteren Bauaufsichtsbehörde, eine Lärmschutzwand am Strandbadzaun zu ziehen, habe ihn sehr überrascht. Lützow zufolge wird es in Kürze einen Vor-Ort-Termin mit der Bürgermeisterin und den Ortsbeiratsmitgliedern geben. „Danach setzen wir uns im Bürgerhaus gemeinsam hin, um einen Kompromiss zu finden“.

Mehrzweckgebäude muss gestrichen werden

Klärungsbedarf gibt es auch bezüglich eines Problemes im Strandbad Kallinchen, das der KTL-Ausschuss-Vorsitzende Reinhard Schulz ansprach. Die Fassade des einem Schiff nachempfundenen Mehrzweckgebäudes muss saniert und neu gestrichen werden. Darauf hatte Schulz eigentlich schon 2016 gehofft (die MAZ berichtete). Damals bot er der Stadtverwaltung an, die rund 200 Quadratmeter große Fassade mit weißer Farbe streichen zu lassen, falls deren Sanierung aus finanziellen Gründen erneut auf sich warten lässt. Die Kosten in Höhe von geschätzt 2000 bis 3000 Euro für den Anstrich hätte die von Schulz geleitete Kalli GmbH, die das Strandbad betreibt, getragen.

Bauliche Mängel

„Es macht keinen Sinn, neue Farbe an die Wand zu bringen. Erst muss die Fassade trocken gelegt werden“, sagte Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Deshalb habe sie voriges Jahr ihr Veto dagegen eingelegt, Geld für einen neuen Anstrich auszugeben. „Wir sind uns einig, dass das Hauptgebäude einige bauliche Mängel aufweist“, so Schreiber. Aus diesem Grund habe man einen Architekten hinzugezogen. Hauptprobleme seien die Regenentwässerung, der Zustand von Fenstern und Fassade. Mit der Abdichtung des Daches habe man das größte Problem beseitigt und so verhindert, dass das Regenwasser weiter an der Fassade entlang abläuft. Schreiber zufolge stehe das Mehrzweckgebäude auf der Liste der abzuarbeitenden Objekte, „aber nicht mit oberster Priorität“.

Ungeachtet dessen hofft Reinhard Schulz im Interesse der Badegäste, nicht noch einmal mit einer schmutzig-grauen Fassade in die Saison starten zu müssen. „Ich hoffe, dass wir da gemeinsam mit der Stadt vor der Badesaison noch etwas hinkriegen“.

Von Frank Pechhold

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