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Teltow-Fläming Weniger Erwerbslose in Teltow-Fläming
Lokales Teltow-Fläming Weniger Erwerbslose in Teltow-Fläming
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21:45 31.03.2016
Die Arbeitslosenzahlen im Landkreis Teltow-Fläming sind im März gegenüber dem Monat Februar gesunken. Quelle: DPA
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Luckenwalde

Das Frühjahr belebt den Arbeitsmarkt in Teltow-Fläming. Das schlägt sich auch in der sinkenden Zahl der Erwerbslosen nieder. 6004 Menschen im Landkreis waren im März ohne Job. Das sind 210 weniger als im Vormonat und 447 weniger als im März 2015.

Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Februar von 6,9 auf 6,6 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei 7,1. Diese Bilanz gaben Sandra Leffler, Chefin der Arbeitsagentur in Luckenwalde und Zossen, sowie Annett Scharf, Chefin des Jobcenters Teltow-Fläming, am Donnerstag bekannt.

Annett Scharf, Chefin des Jobcenters Teltow-Fläming. Quelle: Elinor Wenke

„Erwartungsgemäß wurden im März saisonbedingt wieder Arbeitskräfte im Garten- und Landschaftsbau eingestellt“, sagte Leffler, „das Gleiche erwarten wir jetzt für den Baustellenverkehr sowie im Hotel- und Gaststättenbereich.“

Die unangefochten beste Bilanz kann der Bereich der Geschäftsstelle Zossen aufweisen. Die Arbeitslosenquote von 5,3 Prozent (im Februar noch 5,5) ist die niedrigste im gesamten Agenturbezirk Potsdam. 2959 Menschen waren im Bereich Zossen im März arbeitslos gemeldet. Der Bereich der Geschäftsstelle Luckenwalde liegt mit 3045 Erwerbslosen und einer Quote von 8,8 im guten Mittelfeld. Im Februar lag die Quote noch bei 9,2 Prozent.

Noch 537 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz

1464 Stellen sind in Teltow-Fläming derzeit unbesetzt. Gesucht werden Kraftfahrer, Handwerker, Lagerarbeiter, Reinigungskräfte, Sozialarbeiter, Wachleute sowie Arbeitskräfte in Gesundheits- und Pflegeberufen. Der Ausbildungsmarkt zeigt sich laut Leffler normal. Seit Beginn des Berufsberatungsjahres im Oktober 2015 haben sich 817 Bewerber für eine Lehrstelle gemeldet; gleichzeitig waren 976 Ausbildungsplätze gelistet. Ende März waren noch 537 Bewerber unversorgt und 753 Lehrstellen unbesetzt. „Rein statistisch ist also für jeden Bewerber ein Ausbildungsplatz da“, sagte Leffler, „wir appellieren an jeden Jugendlichen ohne Lehrstelle, sich mit uns in Verbindung zu setzen.“

Besonderes Augenmerk gilt Langzeitarbeitslosen

Ein Sorgenkind sind für Annett Scharf noch die 2367 Langzeitarbeitslosen. „60 Prozent von ihnen haben einen Berufsabschluss, das ist ein gutes Potenzial“, sagte sie. Mit ihnen will das Jobcenter jetzt intensiv nach einer Beschäftigung suchen, gegebenenfalls auch in alternativen Branchen und mit niederschwelligen Qualifikationen.

„Wir suchen nach einer maßgeschneiderten Lösung, man muss sich aber helfen lassen wollen“, sagte Annett Scharf. In die nächsten Wochen schauen sie und Sandra Leffler optimistisch. „Wir haben eine gute Wirtschaftsprognose, es wird keinen Einbruch auf dem Arbeitsmarkt geben“, so Scharf.

Von Elinor Wenke

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