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Teltow-Fläming Weniger Verkehr in der Berkenbrücker Chaussee
Lokales Teltow-Fläming Weniger Verkehr in der Berkenbrücker Chaussee
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06:06 28.11.2017
Die stark frequentierte Berkenbrücker Chaussee. Quelle: Elinor Wenke
Luckenwalde

Der Verkehr auf der hoch frequentierten Berkenbrücker Chaussee – einer Haupteinfallsstraße nach Luckenwalde – hat insgesamt im Vergleich zum Jahr 2015 abgenommen; an den Wochenenden aber hat er zugenommen. Dieses Fazit zog Dirk Ullrich vom städtischen Straßenamt jüngst im Stadtentwicklungsausschuss.

Nach der aufwendigen Sanierung der Straße hatte es von Anwohnern und Stadtverordneten immer wieder Kritik wegen des Verkehrsaufkommens und der hohen Fahrgeschwindigkeiten gegeben. So hatte Ausschussmitglied Andreas Krüger (Bauernverband) erst im September moniert, dass die Fahrbahn zur Raserstrecke und das Parken und Aussteigen zur Gefahr geworden seien. Die Stadt hatte daraufhin Verkehrszählungen und Geschwindigkeitsmessungen angekündigt.

Schwerlastverkehr hat abgenommen

Vom 15. bis 19. September wurden in der Berkenbrücker Chaussee insgesamt 22 890 Fahrzeuge registriert, in einem ähnlichen Zeitraum vor zwei Jahren waren es 23 647 Fahrzeuge. Die durchschnittliche Fahrtenzahl pro Tag ist damit von 4788 auf 4578 gesunken. „Auch der Schwerlastverkehr und die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten haben abgenommen“, erklärte Ullrich, „aber an den Wochenenden sind mehr Autos als vor zwei Jahren dort unterwegs.“ So ist die Zahl der Fahrten am Sonnabend von 3193 auf 4205 und am Sonntag von 2109 auf 2953 gestiegen.

Laut Auswertung ist das Durchschnittstempo von 45 auf 42 km/h gesunken. 14,6 Prozent der Fahrer haben im Prüfzeitraum die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h überschritten; vor zwei Jahren waren es noch 22,2 Prozent. „Allerdings haben wir in diesem Jahr auch einen gemessenen Spitzenwert von 125 km/h gemessen“, sagte Ullrich, der Raserrekord lag vor zwei Jahren bei 115 km/h.

18 Temposünder erwischt

Parallel hatte der Landkreis in der Berkenbrücker Chaussee in Höhe des Spielplatzes Geschwindigkeitsmessungen anberaumt. Von 977 kontrollierten Fahrzeugen wurden 18 Temposünder erwischt – mit durchschnittlich 10 km/h Überschreitung. „Der Landkreis hat zugesichert, an dieser Stellen weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen“, sagte Ullrich.

Andreas Krüger stellt das noch nicht zufrieden. „Alles in allem waren pro Tag 450 Fahrzeuge zu schnell“, rechnete er auf, „das müsste Anlass genug sein, um dort eine stationäre Säule aufzustellen. Mich würden dafür die Kosten interessieren.“ Andere Anwohner beklagten gegenüber der MAZ vor allem die nächtliche Raserei und das gefährliche Ein- und Aussteigen beim Begegnungsverkehr.

Christoph Guhlke (CDU) hingegen würdigte, dass sich die Verkehrssituation „zum Guten geändert“ habe. „Auch wenn es individuell anders empfunden wird, können wir nicht vor jedem Haus einen Blitzer aufstellen“, sagte er.

Von Elinor Wenke

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