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Teltow-Fläming Werner-Seelenbinder-Stadion wird erweitert
Lokales Teltow-Fläming Werner-Seelenbinder-Stadion wird erweitert
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00:18 24.02.2017
Vom Spielfeld aus gesehen auf der linken Seite soll die Tribüne durch einen Lagerraum-Anbau erweitert werden. Quelle: Frank Nessler
Luckenwalde

Für Gesamtkosten von 42.000 Euro soll unter Federführung des Sportvereins FSV 63 an der Tribüne im Luckenwalder Werner-Seelenbinder-Stadion ein Anbau errichtet werden, der dem Verein vor allem als Lagerraum dient. Darüber wurden die Stadtverordneten im Stadtentwicklungsausschuss informiert, denn die Stadt als Eigentümer der Sportstätte soll einbezogen werden und dem Vorhaben ihren Segen geben.

„Der Verein ist sehr engagiert und hat sich bemüht, Fördermittel einzuwerben“, erklärte Ingo Reinelt, städtischer Amtsleiter für Gebäude- und Beteiligungsverwaltung. Das Vorhaben soll bereits in den kommenden Tagen oder Wochen in Angriff genommen werden.

Akuter Platzmangel

Durch einen großen Zulauf an neuen Mitgliedern zum Verein ist der schon lange vorherrschende Platzmangel für Utensilien immer akuter geworden. Ursprünglich war geplant, das gesamte Tribünengebäude einschließlich Dach zu verlängern, sodass ein insgesamt homogener Anblick entstünde. „Doch dazu wäre es notwendig gewesen, die gesamte Treppenanlage zu verlegen“, sagte Architekt Steffen Prib, „das hätte Gesamtkosten von 124 000 Euro zur Folge gehabt, eine viel zu hohe Summe.“

Nun hat man eine wesentlich kostengünstigere Variante erarbeitet, die einen ähnlichen Erfolg verspricht. „Auf die Weiterführung des Daches wird verzichtet“, sagte Steffen Prib. Es werde nur im Erdgeschoss einen Anbau von einem Raum geben, der nur bedingt beheizt werde. Der Anbau soll vom Spielfeld aus gesehen auf der linken Tribünenseite erfolgen. Eine aufwendige Dachkonstruktion und die Treppenanlage fallen weg. Die Dachfläche des Lagerraums fungiert als eine Art begehbare Terrasse. Jetzt schon vorhandene Putzrisse sollen im Zuge des Baus beseitigt werden.

Spätere Erweiterung möglich

„Eventuell könnte man den Anbau später noch erweitern und optisch aufwerten“, stellte Prib in Aussicht. Die jetzt veranschlagten Kosten einschließlich eines Türdurchbruchs belaufen sich auf 42 000 Euro und liegen damit deutlich unter den ursprünglichen Schätzungen.

Davon sollen laut Schatzmeister Ronny Thoms 25.000 Euro mit Fördermitteln finanziert werden; die verbleibenden 17 000 Euro werden durch Eigenleistungen und Eigenmittel des Vereins, darunter Sponsorengeld, bestritten.

Kostenneutral für die Stadt

„Das Vorhaben ist also kostenneutral für die Stadt“, sagte FSV-Vize-Präsident Ralf Rische im Ausschuss, „für uns ist aber wichtig, dass die Stadt als Eigentümer der Anlage zustimmt.“ Der Verein sei bemüht, den Aufwand und Kostenrahmen in Grenzen zu halten. „Aber wir platzen aus allen Nähten“, so Rische.

Im Stadtentwicklungsausschuss stieß das Vorhaben auf Zustimmung. Jens Bärmann (CDU) gab zu bedenken, dass die zugesagten finanziellen Mittel bis zum Juni verwendet werden müssten.

„Ja, das wird tatsächlich ein ziemlicher Kraftakt. Die Zeit rennt uns ein bisschen davon“, räumte Ralf Rische ein, zeigte sich aber dennoch optimistisch. Mit den Baumaßnahmen an der Tribüne soll begonnen werden, sobald das Wetter es zulässt.

Von Elinor Wenke

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