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Wertvolle Gabe

DRK-Kreisverband ehrt langjährige Blutspender Wertvolle Gabe

76 Spender aus dem Nordteil des Kreisverbandsgebietes und des Altkreises Königs Wusterhausen wurden mit der Ehrennadel für fleißiges Blutspenden ausgezeichnet. Die Männer und Frauen hatten jeweils bereits 50- beziehungsweise 75mal gespendet.

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Peter Janke aus Trebbin wird für 75 Blutspenden geehrt.

Quelle: Laude

Dahlewitz. In einer feierlichen Veranstaltung wurden am Sonnabend in Dahlewitz Blutspender ausgezeichnet. Sie hatten im vergangenen Jahr zum 50- beziehungsweise 75mal Blut gespendet und erhielten dafür vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Ehrennadel. Insgesamt wurden 76 Spender aus dem Nordteil des Kreisverbandsgebietes und des Altkreises Königs Wusterhausen gewürdigt.

Im Kreisverband, zu dem die Landkreise Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald gehören, gibt es an 48 Standorten regelmäßig Spendentermine. 331 solcher Termine wurden 2015 angeboten. Dabei wurden 8360 Liter Blut gespendet.

Blut sei das Wertvollste, was der Mensch geben kann, sagte DRK-Kreisvizepräsidentin Elke Voigt. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung würden immer mehr jüngere Spender benötigt. „Bringen Sie neue Blutspender mit!“, appellierte Voigt an die Ausgezeichneten. Frauen dürfen viermal im Jahr spenden, Männer sechsmal. Diese Zahlen zeigen, dass die Ausgezeichneten schon sehr lange dabei sind. Bis zum Alter von 72 Jahren ist das Blutspenden möglich.

Roland Karl, der Ärztliche Leiter des Blutspende-Instituts Berlin und Potsdam, nannte die Blutspende „die größte Volksinitiative weltweit“. Alle anderen Volksinitiativen seien regional begrenzt. Die größte Menge des gespendeten Blutes wird für die Behandlung von chronisch kranken Menschen benötigt. Unfallopfer stehen in der Liste der Patientengruppen erst an vierter Stelle. Deutschlandweit werden täglich im Durchschnitt 15000 Blutspenden benötigt.

Bei der Spendenbereitschaft gibt es immer ein Auf und Ab. So entstehen in den Ferien, im Umfeld von Feiertagen und bei Grippewellen oft Defizite. „Wir brauchen aber Kontinuität“, sagte Karl. Ein Drittel der Bevölkerung komme als Spender in Frage, von diesem Drittel würden aber nur zehn Prozent spenden, beklagte der Arzt. Bereits seit mehreren Jahrzehnten wird versucht, Blut künstlich herzustellen. Gelungen ist es noch nicht und Roland Karl schätzt ein, dass es auch in absehbarer Zeit kein künstliches Blut geben werde. Die Veranstaltung am Sonnabend war die zweite von drei solcher Ehrungen im DRK-Kreisverband. Für die gelungene kulturelle Umrahmung der Veranstaltung sorgte die Zeuthener Musikschule „priMus“.

Von Stephan Laude

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