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Teltow-Fläming Wiedersehen nach vielen Jahren
Lokales Teltow-Fläming Wiedersehen nach vielen Jahren
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04:10 18.07.2016
Einige ehemalige Schüler mit den Lehrerinnen Katrin Konrad, Annette Lehmann und Katrin Moll. Quelle: Gudrun Ott
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Dabendorf

Gebäude und Zäune der Dabendorfer Geschwister-Scholl-Gesamtschule waren am Sonnabend festlich geschmückt, der Schulhof wimmelte von Menschen: Angemeldet für das erste Treffen ehemaliger Schüler hatten sich circa 500. Die Ehemaligen lagen sich in den Armen, Lehrerinnen, die über viele Jahre ihre Begleiter waren, wurden mit großer Freude begrüßt. „Wir genießen es, uns mit unseren ehemaligen Schülern zu unterhalten, wollen wissen, was aus ihnen geworden ist“, sagte Katrin Moll. „Es ist eine tolle Stimmung“, schwärmte Isabell Rauhut.

Mitglieder früherer Schulbands beim Treffen

Die angehende Bürokauffrau war aus Berlin angereist. Schülerin war sie in Dabendorf von 2008 bis 2015. Sie gehörte auch der Band an, die sich im Musiklager zum Üben für „Schule rockt“ zusammenfand. Musiklehrerin Annette Lehmann kam 2003 an die Schule, die jetzt 20-jähriges Namensjubiläum hat. „20 Jahre, eine magische Zahl“, die Musiklehrerin lachte und wies auf einen jungen Mann. „Das ist Christopher Wolf, 29 Jahre alt. Wir sind nur 20 Jahre auseinander.“ Er war Gitarrist und Mitbegründer von „Platz Angst“, der ersten Schulband. Heute arbeitet er als Informatiker und Systementwickler in Berlin. Und wie alle hat er, der auch Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Technik ist, viele schöne Erinnerungen an seine Schulzeit. „Ich war mit der Schülerband ein Jahr lang unterwegs. Immer dabei Annette. Sie ist wie eine gute Freundin.“ +

Stellvertretender Schulleiter hatte die Idee

Die Idee zu dem Fest hatte der stellvertretende Schulleiter Carsten Sass. Er gehörte neben den Lehrerinnen Katrin Konrad, Katrin Moll und Annette Lehmann zum Organisationsteam. Und auch ehemalige Lehrer kamen, etwa Inge Schomacker. Sie unterrichte Deutsch und Russisch. „Es war ein schöner und ereignisreicher Teil meines Lebens hier. Die Beziehungen zwischen Eltern, Lehrern und Schülern waren großartig.“

Bürgermeisterin kommt in Doppelrolle

In Doppelfunktion kam Michaela Schreiber. Die Zossener Bürgermeisterin (Plan B) war von 1985 bis 1987 Schülerin in Dabendorf. Sie sprach über den geplanten Schulneubau, denn das jetzige Gebäude ist längst zu klein. In zwei Jahren soll der Neubau fertig sein. „Eine sportliche Vorgabe“, meinte Kathrin Groth, Schatzmeisterin des Fördervereins.

Schulleiter Dirk Zobywalski überreichte dann noch Margit Bock und Angela Kipping für 40 Jahre im Dienst Dankschreiben von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Beide sind allerdings schon in Altersteilzeit.

Von Gudrun Ott

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