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Teltow-Fläming Wildpark Johannismühle eröffnet Kinderbauernhof
Lokales Teltow-Fläming Wildpark Johannismühle eröffnet Kinderbauernhof
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04:25 27.09.2016
Ariella und Leo haben keine Scheu vor den Ziegen Quelle: Von fournier
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Johannismühle

Gelungene Einweihung im Wildpark Johannismühle: Bei schönstem Spätsommer-Sonnenschein und großem Besucherzuspruch übergaben Mitarbeiter des Parks gemeinsam mit Sponsoren, Fördervereinsmitgliedern und Tierpaten den neuen Erlebnis-Kinderbauernhof der Öffentlichkeit. Nicht nur Wildparkgeschäftsführer Julian Dorsch, Eigentümer Jörg Stubbe und Fördervereinsvorsitzende Anke Behrend waren erfreut über die Grußworte von Baruths Bürgermeister Peter Ilk, die Lutz Möbus (CDU), Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, überbrachte. In Zeiten, in denen die Jugend mit dem Blick aufs Handy gerichtet durch die Welt läuft, wäre ein solcher Ort, an dem man Natur erleben, Wissen über Tiere und Pflanzen sammeln kann, eine großartige und wichtige Sache, sagte er.

Idee vom Parkgeschäftsführer

Seit Frühjahr wurde am Kinderbauernhof gebaut. Die Idee dazu hatte Julian Dorsch, gemeinsam mit den anderen Mitarbeitern wurde sie entwickelt. Am 13. April erfolgte der erste Spatenstich mit Pflasterarbeiten, las Zootierpfleger Michael Kuboth, der die Bauarbeiten koordinierte, in seiner Dokumentation nach. Neben dem weitläufigen Freigelände für verschiedene Tierarten sind auch kleine Unterstände und Schatten spendende Häuschen, Wasserstellen, Einfriedung mit Türschleuse und ein landwirtschaftliches Gebäude zur vorübergehenden Unterbringung der Tiere entstanden.

Beim Bau des Zauns legten auch viele Paten Hand an, die Männer setzten Pfosten und brachten die Querriegel an, die Frauen befestigten den Maschendraht.

Kinder sind begeistert

Der neue Bauernhof wurde am Sonntag unverzüglich in Besitz genommen. Viele Besucher ahnten nicht, dass er gerade eröffnet worden war. „Wir sind zum ersten Mal hier und finden die Angebote toll“, so eine Cottbuserin, deren Kinder zu den Schafen eilten. Aus dem Gehege für die Kaninchen hörte man mehrfach „Oh, sind die süß!“, während die beiden Hausesel interessiert zu den Besuchern trotteten, als das rote Band am Eingang von Julian Dorsch und Lutz Möbus durchschnitten wurde. Bei Möbus’ Ankündigung der Spende wieherte einer der beiden Grauen kräftig, allgemeines Gelächter bei den Besuchern folgte.

Eigentümer zufrieden

Im neuen Erlebnis-Bauernhof, der das Gelände des ehemaligen Streichelzoos und weitere Flächen beansprucht, sind auch zwei Hängebauchschweine, sieben Zwergziegen, zwei Schafe und zwei Kärntner Brillenschafe - eine bedrohte Haustierrasse - eingezogen. Perlhühner und Brahmas, eine alte Hühnerrasse, sind in ihrem gesicherten Auslauf zu beobachten. Zufrieden sah Jörg Stubbe die vielen Besucher im neuen Bauernhof. Der Baruther hat den Wildpark im Frühjahr übernommen, als sein „Aus“ unabänderlich schien.

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