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Wildpark feiert 20-jähriges Bestehen

Johannismühle Wildpark feiert 20-jähriges Bestehen

Am Wildpark Johannismühle wurden am Montag die Parkplätze knapp. Der Wildpark feierte sein 20-jähriges Bestehen, dazu kamen sehr viele Besucher. Sie sahen unter anderem eine Flugshow der Greifvögel.

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Der Kontakt zu den Tieren ist im Wildpark Johannismühle ganz wichtig – nicht zuletzt für die vielen jungen Besucher der Einrichtung.

Quelle: Gudrun Ott

Johannismühle. Die Parkplätze, obwohl großzügig angelegt, wurden am „Feiertag der Arbeit“ vor dem Wildpark Johannismühle knapp. Viele Familien nutzen das schöne Wetter am 1. Mai, um Flugshow und Wildfütterung zu erleben. Doch bevor die Greifvögel sich in die Lüfte erhoben, überreichte Baruths Bürgermeister Peter Ilk (parteilos) im Beisein des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Lutz Möbus (CDU) sowie des neuen Wildpark-Eigentümers Jörg Stubbe an den Geschäftsführer Julian Dorsch einen Scheck im Wert von 2000 Euro. „Wir haben vor drei Jahren eine Stiftung gegründet mit dem Ziel, Objekte, die für die Region von Bedeutung sind, zu unterstützen“, sagte Ilk.

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Beim Fest zum 20-jährigen Bestehen des Wildparks Johannismühle waren Greifvögel in einer Flugshow zu sehen, die Besucher kamen ganz nah an die Rehe heran – und konnten sich natürlich auch Bären, Wölfe, Luchse und Löwen ansehen.

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Auf den Tag genau vor zwanzig Jahren kaufte Frifthjof Banisch das Gelände, auf dem sich früher sowjetische Generäle erholten, von der Treuhand. Seit dem vergangenen März ist Familie Stubbe der neue Eigentümer. Tochter Josefine Stubbe arbeitet als Falknerin. Zwischen ihr und der Tierpflegerin Janina Sperlich zogen Greifvögel wie Adlerbussard, Sarka-Falke, Europäischer und Sibirischer Uhu ihre Runden. Dazu gab es Informatives über Leben und Verhalten der Vögel.

Uhu hatte die Show satt

Der Uhu namens Kaspar, er ist die größte heimische Eulenart, hatte es zwischendrin satt, den ständigen Kommandos zu folgen. Er flog kurzentschlossen in eine nahe Eiche, betrachtete die Show einen Moment von oben. Der Sibirische Uhu Kolja ließ sich zur Freude der Besucher fürs Gruppenbild nieder. Mit ihm ist Janina Sperlich besonders vertraut. „Das Vertrauen der Vögel bekommt man über das Füttern, aber es braucht viel Zeit“, erzählte Falknerin Josefine Stubbe. Loki, den Bartkauz, hat sie kennengelernt, da war er eine Woche alt. Jetzt ist er ein Jahr und bei den Flugschauen dabei.

500 Tiere im Wildpark

Im Wildpark leben auf einer Fläche von gut 100 Hektar mehr als 500 Tiere. Zu den 50 verschiedenen Arten des Parks gehören unter anderem Wildpferde, Löwen, Luchse, Wildschweine, Rot- und Muffelwild, Wölfe und Bären. Die Braunbären Igor und Kolja sind ehemalige Zirkustiere, wie übrigens auch die Löwen, die im Wildpark ein neues Zuhause gefunden haben.

Kinder freuen sich über zutrauliche Tiere

Besonders die kleineren Besucher des Wildparks freuten sich über die Zutraulichkeit der Tiere. Da durften Ziegen gestreichelt und Karpfen gefüttert werden. Vom freilaufenden Rotwild erschienen ein, zwei Tiere und spazierten mit den Gästen auf den Wegen. Radio Teddy hatte anlässlich der Geburtstagsfeier zu einem Kinder-Gesangswettbewerb auf die Bühne eingeladen, auf der sich auch Wildparkbewohner Waschbär Charlie präsentierte.

Von Gudrun Ott

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