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Teltow-Fläming „Wir fühlen uns in Ludwigsfelde gut integriert“
Lokales Teltow-Fläming „Wir fühlen uns in Ludwigsfelde gut integriert“
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18:00 07.05.2013

es der Gründungsmitglieder von 1991 bisher zweiter Vorsitzer war, und für Herbert Vogler, der nicht mehr antrat. Wer nun allerdings welche Funktion bekleidet, das entscheiden die fünf am 5. Juni in ihrer ersten Sitzung.

Wie viele Mitglieder hat der Verein heute?

Wassermann: Nach einer notwendigen Karteibereinigung wegen einiger Beitragsrückstände sind es jetzt 110. Dabei gibt es wie in anderen Vereinen auch eine gewisse Fluktuation.

Sind die 40 Kinderdorf-Beschäftigten und Sie selbst Mitglied im Verein?

Wassermann: Das entscheidet jeder selbst. Knapp ein Viertel unserer Kollegen ist Mitglied, meine eigene Mitgliedschaft ruht, seit ich Anfang 2010 zur Geschäftsführerin bestellt wurde, damit es keine Interessenkollision geben kann.

Der Kinderdorf-Verein ist nicht nur gemeinnützig, sondern mildtätig, hat also die höchstmögliche Zuwendungsstufe, die man in Deutschland haben kann. Wie finanziert sich das Kinderdorf? Von einem Euro Mitgliedsbeitrag pro Monat und von Spenden allein können die maximal 52 in Not geratenen Kinder und Jugendlichen nicht betreut werden, die bei Ihnen ein zeitweiliges Zuhause finden, oder?

Wassermann: Wir bekommen auch Geld aus der Sparkassenstiftung Bildung, Jugend, Kultur und Sport und wir stehen in der Liste von Einrichtungen, die Bußgelder oder Sozialstunden bekommen, die von Amtsgerichten und Staatsanwaltschaften verhängt werden. Außerdem bekommen wir neben Geld auch Sachspenden wie Gegenstände oder manchmal Leistungen, die uns sehr weiterhelfen.

Was zum Beispiel?

Wassermann: Wir können in Notfällen wie jetzt, als eines unserer Autos ausfiel, zum Beispiel den Vaneo der Stadt beantragen, den Vereine für bestimmte Fahrten nutzen können. Oder Vereinsmitglieder, Nachbarn und ganz normale Ludwigsfelder Bürger, die helfen wollen, spielen stundenweise mit unseren Kindern oder geben ihnen Nachhilfeunterricht. Das ist spezielle Hilfe, die vor allem pädagogisch geschulte Leute uns geben können. Wir bekommen aber auch mal Gelegenheit, in die Therme zu gehen, oder wir können bei Eröffnungen wie jetzt vom Dewetech-Zentrallager mit den Kindern dabei sein und auf uns aufmerksam machen. Andererseits schicken wir ältere Kinder zum Helfen, wenn die Therme mal jemanden braucht, um hunderte Briefe einzutüten. Das ist hier in der Stadt ein gegenseitiges Geben und Nehmen, von dem alle profitieren, ob bei Feuerlöschübungen, bei offiziellen Festen oder bei Weihnachtsfeiern. Andererseits laden wir jedermann zu unserem Sommerfest am letzten Freitag im August auf unser Gelände ein. Wir fühlen uns in Ludwigsfelde jedenfalls rundherum gut integriert.

Interview: Jutta Abromeit

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