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Wird der Jüterboger Sportplatz bald saniert?

Sportplatz in Jüterbog Wird der Jüterboger Sportplatz bald saniert?

Große Schäden am Rohrteich-Sportplatz erschweren den Athleten nicht nur das Training, sondern machen Wettkämpfe unmöglich. Zu groß ist die Verletzungsgefahr für die Sportler. Für eine Erneuerung fehlte der Stadt bisher das Geld – doch nun gibt es offenbar Hoffnung für den maroden Platz.

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So kaputt ist Jüterbogs Sportplatz: Ernst Troelenberg vom Leichtathletik-Club kämpft seit Jahren für eine Sanierung.

Quelle: Josefine Sack

Jüterbog. Löcher, Risse und große Wellen in der Nordkurve: Seit Jahren gleicht das Sprinten auf dem Jüterboger Sportplatz am Rohrteich einem Hindernislauf. Die 1995 erbaute Tartanbahn ist mittlerweile so kaputt, dass sie für Wettkämpfe nicht mehr zu benutzen ist. Zu hoch ist die Stolpergefahr für Läufer.

„Die Bahn ist wie ein abgelatschter Teppich“, sagt Ernst Troelenberg. Zwölf bis maximal 15 Jahre halte so eine Bahn, spätestens dann müsse sie erneuert werden, so der Trainer des Jüterboger Leichtathletikclubs. Um den Verfall des Sportplatzes zu verhindern, fordert er schon seit Jahren von der Stadt: „Der Sportplatz muss endlich Chefsache werden.“

Im Rathaus ist sein Appell nun erhört worden: „Die Sportstätte ist hinsichtlich seiner Wettkampfplätze, fehlender Pkw-Stellplätze, eines ordentlichen Sozialtraktes einschließlich Sanitäranlagen insbesondere für überregionale Veranstaltungen unzureichend ausgestattet“, bestätigte Bürgermeister Arne Raue (parteilos) auf Anfrage. 230 000 Euro kostet allein die Erneuerung der Tartanbahn – Geld, das die Stadt aus eigenen Mitteln derzeit nicht aufzubringen vermag. Bereits im November 2015 hat die Verwaltung deshalb einen separaten Förderantrag für den sanierungsbedürftigen Sportplatz gestellt.

Konkret handelt es sich dabei um einen Projektantrag über das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, dem auch eine positive Stellungnahme des Landessportbunds beigefügt sei, wie Bauamtsleiterin Kira Wenngatz zuletzt im Bauausschuss mitteilte. „Dieser Antrag ist noch nicht beschieden. Ende Februar oder Anfang März soll uns das Ergebnis mitgeteilt werden“, sagte sie vor gut zwei Wochen.

Der Antrag sieht eine „systematische Weiterentwicklung der Sport- und Freizeitflächen um den Rohrteich bis hin zum Freibad“ vor. Neben der Sanierung der Wettkampfanlagen, wozu auch die Tartanbahn gehört, seien als weitere „Schlüsselmaßnahmen“ der Bau einer Stellplatzanlage, die Anbindung an die Fläming-Skate sowie die Errichtung eines Sanitärgebäudes geplant, erläuterte der Bürgermeister. Die Kosten belaufen sich Schätzungen zufolge auf zwei Millionen Euro, die zu 90 Prozent mit Fördermitteln aus dem Bundesprogramm gedeckt werden sollen. Ob der Sportplatz tatsächlich grunderneuert wird, bleibt abzuwarten: „Die Umsetzung der Gesamtmaßnahmen einschließlich einer vorausgehenden Konzeptentwicklung ist nur über die Gewährung des Förderantrages möglich“, sagt Raue. Bislang wartet man im Bauamt auf eine Antwort, der Stand sei unverändert, teilte Raue am Montag mit.

Von Josefine Sack

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