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Teltow-Fläming Wirtschaftsförderer besichtigen Unternehmen
Lokales Teltow-Fläming Wirtschaftsförderer besichtigen Unternehmen
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05:09 07.07.2017
Die beiden Geschäftsführer der Dr. Schiller Walz- und Werkzeugtechnik GmbH, Juliane Schiller (l.) und Thomas Wiechmann (r.) zeigen der Delegation aus Vertretern der WFBB und der Stadtverwaltung, darunter WFBB-Geschäftsführer Steffen Kammradt (3.v.l.) die Produktionsräume des Unternehmens. Quelle: Iris Krüger
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Luckenwalde

Eine kleine Delegation der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) besuchte am Donnerstag das Luckenwalder Unternehmen Dr. Schiller Walz- und Werkzeugtechnik in der Industriestraße. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin Elisabeth Herzog-von der Heide (SPD) wollte man sich vor Ort ein Bild davon machen, wie innovative Firmen in Luckenwalde arbeiten. WFBB-Geschäftsführer Steffen Kammradt und Regionalleiterin Verena Klemz hatten Zahlen, Daten und Fakten über die Unternehmensprojekte im Gepäck, die sie als Wirtschaftsförderung Brandenburg (vormals Zukunfts-Agentur) seit der Gründung 2001 in Teltow-Fläming gemeinsam mit regionalen Partnern betreut hatten.

Vor Ort wurden sie von Juliane Schiller und Thomas Wiechmann begrüßt. Beide Geschäftsführer gaben der Delegation einen Überblick über Herstellung, Verwendungszweck und Abnehmer der Produkte. Ebenso erklärten sie die Produktionsweise und die Vorteile der Kaltwalztechnik.

Langjährige Erfahrung

Das Unternehmen, dass sich hauptsächlich mit dem Profilring-Kaltwalzen beschäftigt, ist Lieferant der deutschen Wälzlagerhersteller und Automobilzulieferer. „Unsere langjährige Erfahrung auf dem Gebiet des Kaltwalzens von Wälzlagerringen verschafft uns einen Vorteil gegenüber unseren Wettbewerbern“, sagte Juliane Schiller. „Unsere Produkte sind allerdings nur so gut, wie die Werkzeuge, mit denen sie gefertigt werden. Der integrierte Werkzeugbau ist deshalb ein Kernstück unseres Unternehmens. Es garantiert Flexibilität und Präzision. Damit sichern wir die Qualität der Produkte“.

Das Unternehmen Dr. Schiller Walz- und Werkzeugtechnik wurde 1992 gegründet. „In diesem Jahr feiern wir also unser 25-jähriges Bestehen“, so die Geschäftsführerin. Während es anfangs nur zehn Mitarbeiter waren, sind es derzeit fast 30. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei zwölf Jahren, das Durchschnittsalter der Angestellten bei 41 Jahren. Der Jahresumsatz des Unternehmens betrug im vorigen Jahr 2,4 Millionen Euro.

In Ausbildung investieren

„Seit 2000 bildet die Firma auch Lehrlinge aus. Die meisten von ihnen konnten wir übernehmen. Das ist wichtig, denn sie sichern den Fortbestand unseres Unternehmens“, betont Juliane Schiller. Allerdings müsse man in deren Ausbildung auch Einiges investieren.

Probleme mit der Azubisuche habe man nicht. „Es sind zwar nicht mehr so viele Bewerber wie früher, aber man findet noch welche. Derzeit bilden wir vier Lehrlinge aus“, so die Geschäftsführerin. So könne man positiv in die Zukunft sehen. Nicht zuletzt informierte sie über anstehende Innovationen. So werde plane man für 2018 eine Digitalisierung des Fertigungsprozesses. Dies stieß beim WFBB-Geschäftsführer Steffen Kammradt auf offene Ohren.

„Die Entwicklung in Teltow-Fläming ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Kammradt. „Der Landkreis zählt zu den wirtschaftlich herausragenden Regionen Ostdeutschlands“, betont er. Mit starken Branchen wie der Automobil- und Luftfahrtindustrie, der Logistik oder der Biotechnologie habe sich Teltow-Fläming als Wirtschaftsregion überregional etabliert. „Innovativer Mittelstand wie die Dr. Schiller Walz- und Werkzeugtechnik prägen das Profil der Region genauso wie internationale Konzerne. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren regionalen Partnern die Entwicklung weiter zu unterstützen“, erklärte der WFBB-Geschäftsführer.

Von Iris Krüger

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