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Wirtschaftsförderung auf Sparflamme

TF im Vergleich mit anderen Landkreisen Wirtschaftsförderung auf Sparflamme

Der Kreis muss sparen, um aus der Haushaltssicherung herauszukommen. Die Landrätin setzt den Schwerpunkt auf Bildung. Da bleibt für anderes nicht viel übrig. So steht die Wirtschaftsförderung im Vergleich zu anderen Kreisen nicht gut da. Verschärft wird die Situation durch den Ruhestand des Tourismuschefs.

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Tourismus-Sachgebietsleiter Erik Scheidler – hier mit einer Kollegin bei der Grünen Woche - scheidet bald aus.

Quelle: Margrit Hahn

Luckenwalde. Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Teltow-Fläming ist im engeren Sinne vergleichsweise schlecht ausgestattet. Das ergibt jedenfalls eine Gegenüberstellung kommunaler Wirtschaftsförderungen von zehn Landkreisen unterschiedlicher Struktur und Größe.

Rote Laterne bei der Finanzausstattung

Diesen „Vergleichsring“ der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement stellte Siegmund Trebschuh, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, dem Wirtschaftsausschuss vor. Er führte aus, dass von den zehn Kreisen nur vier mit Teltow-Fläming vergleichbar seien, was Fläche und Einwohnerzahl betreffe. Dabei sei festzustellen, dass Teltow-Fläming mit der personellen Ausstattung an vorletzter Stelle und mit den finanziellen Gestaltungsmitteln an letzter Stelle liege. „Dabei können wir uns mit dem, was wir leisten, durchaus sehen lassen“, sagte der Wirtschaftsförderungsbeauftragte Trebschuh.

Allerdings sei man mit mindestens einer Vollzeitstelle benachteiligt, was auch schon in einer Organisationsstudie über die Kreisverwaltung festgestellt worden sei. Und das bleibt natürlich nicht folgenlos – zum Beispiel im Bereich der Kontaktkoordination von Schulen und Wirtschaft. „Da sind andere besser aufgestellt“, sagte Trebschuh und verwies auf die Personalausstattung im Nachbarkreis Dahme-Spreewald.

Offene Frage der Fläming-Skate-Vermarktung

Die personelle Situation im Bereich der Wirtschaftsförderung des Kreises wird künftig noch verschärft, wenn Mitte des Jahres der Sachgebietsleiter für Tourismus, Erik Scheidler, in den Ruhestand tritt. „Wer wird dann die Vermarktung der Fläming-Skate übernehmen?“, wollte Ausschussvorsitzender Helmut Barthel (SPD) wissen. Denn diese Stelle soll nicht wieder neu besetzt werden.

Das sei eine gute Frage, erwiderte Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) und blickte in Richtung des Beigeordneten Detlef Gärtner (SPD), in dessen Dezernat IV die Wirtschaftsförderung inzwischen angesiedelt ist. Im Zuge einer verwaltungsinternen Organisations- und Strukturreform seien dort viele Dinge zu klären.

Straßenausbau gilt auch als Wirtschaftsförderung

Außerdem widersprach die Landrätin dem Ausschussvorsitzenden, der bedauert hatte, dass beim Schwerpunkt Bildung die Wirtschaftsförderung zu kurz komme. Beide Bereiche hingen eng zusammen, sagte Wehlan. Auch der Anteil des Kreises am B101-Ausbau habe mit Wirtschaftsförderung zu tun. Ebenso die erheblichen Aufwendungen für die Fläming-Skate. Aber die sind an anderer Position im Haushalt untergebracht. Für den Bereich Tourismus sind 380 000 Euro vorgesehen und für die Unterbringung des Wirtschaftsförderungsamtes 297 000 Euro.

Von Hartmut F. Reck

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