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Wohnhaus wird zur Asylunterkunft

Info-Veranstaltung in Rehagen Wohnhaus wird zur Asylunterkunft

Ein Heim für mindestens 50 Asylbewerber und Flüchtlinge entsteht in Rehagen. Zu diesem Zweck wird ein Gebäude mit acht Wohnungen umgenutzt. Eigentümer der Immobilie ist die kommunale Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft am Mellensee (WVaM). Die Gesellschaft hat das Objekt an den Landkreis Teltow-Fläming vermietet, der die Kosten für die Umnutzung trägt.

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Das künftige Asylbewerberheim Am Busenberg 7.

Quelle: Frank Pechhold

Rehagen. Ein Heim für Asylbewerber und Flüchtlinge wird in Rehagen eingerichtet. In dem ehemaligen Mehrfamilienhaus Am Busenberg 6 finden mindestens 50 Menschen Platz und Betreuung. Eine Informationsveranstaltung zu der vom Landkreis Teltow-Fläming betriebenen Unterkunft beginnt am 18. August um 18 Uhr in der Gaststätte „Waldkater“.

„Wir haben das Objekt für die Dauer von drei Jahren an den Kreis vermietet“, sagt Ilona Friedland, Geschäftsführerin der kommunalen Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft am Mellensee (WVaM). In dem Haus befinden sich jeweils vier 103 Quadratmeter große Vier-Raum-Wohnungen beziehungsweise 80 Quadratmeter große Drei-Raum-Wohnungen mit Küchen und gefliesten Bädern. Eine parterre gelegene Wohnung bleibt dem Wachschutz und Sozialarbeitern vorbehalten. In den anderen sieben Wohnungen finden aus ihrer Heimat geflohene Menschen Asyl. Wobei sich sowohl die WVaM als auch die Gemeinde Am Mellensee wünschen, dass in Rehagen möglichst Familien untergebracht werden. „Das können wir nicht garantieren, leiten aber diesen Wunsch an die Erstaufnahmestelle in Eisenhüttenstadt weiter“, sagte Kreis-Sozialdezernentin Kirsten Gurske. Von Eisenhüttenstadt aus werden Flüchtlinge und Asylbewerber spätestens nach drei Monaten den Brandenburger Kommunen zugewiesen. Fortan haben die sich in Abstimmung mit dem Kreis um deren Unterbringung zu kümmern.

Das vor der Wende von Angehörigen der sowjetischen Streitkräfte bewohnte Gebäude wurde 1992/93 im Auftrag der damals noch eigenständigen Gemeinde saniert. „Wir haben eine neue Heizung einbauen und das Dachgeschoss dämmen lassen“, sagt WVaM-Geschäftsführerin Ilona Friedland. Alle Kosten für die Umnutzung als Asylbewerberheim trage der Kreis. „Ein anderes Objekt hätte unsere Wohnungsverwaltung dem Kreis nicht anbieten können“, sagt Bürgermeister Frank Broshog (parteilos). Für ihn ist die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerbern „eine menschliche Verpflichtung“. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort setzte er sich wie berichtet für ein Asylbewerberheim mit mindestens 50 Plätzen ein. „In diesem Fall muss der Landkreis für einen Wachschutz sorgen und einen Sozialarbeiter stellen.“ Andernfalls hätten sich Rathaus-Mitarbeiter um alle Probleme der untergebrachten Menschen kümmern müssen, die vor Ort entstehen.

Von Frank Pechhold

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