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Wohnungsbrand in Luckenwalde

Feuer im Obergeschoss: Bewohner bleiben unverletzt Wohnungsbrand in Luckenwalde

Bei einem Wohnungsbrand in der Brandenburger Straße 48 in Luckenwalde sind die Bewohner unverletzt geblieben. Die Wohnräume im Obergeschoss wurden jedoch durch das Feuer zerstört.

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In der Brandenburger Straße 48 hat es gebrannt.

Quelle: Elinor Wenke

Luckenwalde . Im Wohnhaus Brandenburger Straße 48 in Luckenwalde brach Mittwochfrüh gegen 6.30 Uhr ein Feuer aus. Hauseigentümerin Gisela Bormann und ihre Familie hatten Glück im Unglück: Niemand ist durch den Brand verletzt worden. Die 76-jährige Seniorin und ihre drei Enkel, die mit im Haus wohnen, kamen mit dem Schrecken davon.

Der Schock sitzt tief, denn die Wohnräume von Enkelin Stefanie Lehmann im Obergeschoss sind zerstört und derzeit unbewohnbar. Die Lehrschwester im Luckenwalder Krankenhaus befand sich schon in der Frühschicht, als sie alarmiert wurde. Ihre Großmutter hatte selbst die Polizei gerufen. Die Rentnerin lag noch im Bett, als sie jäh geweckt wurde. „Ich habe von oben ein Rumpeln und Klappern gehört“, berichtete sie. Auch Enkel Christian Lehmann lag unten im Bett, als oben schon Qualm aus dem Zimmer drang. Den nächsten Schock bekam Gisela Bormann, nachdem sie den Notruf gewählt hatte und offenbar in der Leiststelle in Brandenburg gelandet war. „Dort wurde zunächst behauptet, in Luckenwalde gebe es keine Brandenburger Straße“, erzählte sie verärgert, „dabei werde ich wohl wissen, wo ich wohne.“

Wenig später rückten die Feuerwehr Luckenwalde und die Löschgruppe Bergsiedlung mit sechs Fahrzeugen und 30 Kameraden an. Das Feuer war in einer halben Stunde gelöscht. „Wir waren vorsichtig, um den Wasserschaden in Grenzen zu halten“, sagte Einsatzleiter Jens Reichwehr und erklärte, dass der brenzlige Geruch noch einige Tage andauern werde. Gisela Bormann ist dennoch froh, dass sie wenigstens unten in die Räume ihres Geburtshauses wieder einziehen kann. Nachbar Peter Dachwitz war ebenfalls angerückt, weil er Hündin „Viva“ noch im oberen Stockwerk vermutete. Doch die war mit der jüngsten Enkelin Sara Maria Kroll schon in Sicherheit.

Jens Reichwehr erkundigte sich, ob Stefanie Lehmann Hilfe von der Stadt benötigt, etwa eine Unterkunft. Doch ihre Sorgen kann auch die Stadt nicht beheben: „Alle Lehraufzeichnungen und Unterlagen der letzten drei Jahre sind hinüber“, sagte die angehende Krankenschwester im letzten Lehrjahr. Zur Brandursache ermittelt derzeit die Kripo.

Von Elinor Wenke

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