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Wohnviertel Brunnenpark bekommt ein Gesicht

Ludwigsfelde Wohnviertel Brunnenpark bekommt ein Gesicht

Die ersten drei Stadtvillen des künftigen Wohnviertels Brunnenpark in Ludwigsfelde sind fertig. Während die ersten Bewohner ihr neues Zuhause beziehen, legen Bauarbeiter vor der Tür Wege, Straßen und Parkplätze an. Ob und in welcher Form der Brunnen, Namensgeber des neuen Wohngebiets, wiederbelebt wird, weiß Bauherr Ralf Behrens noch nicht.

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Die Mieter ziehen ein und es entstehen die Außenanlagen.

Quelle: Abromeit

Ludwigsfelde. Die ersten drei Stadtvillen des neuen Ludwigsfelder Wohnviertels Brunnenpark sind fertig. Die ersten Mieter beziehen ihr neues Zuhause am Wieselweg. Und während sie drinnen Möbel rücken, schrauben und bohren bis alles am Platz ist, sind Bauleute vor der Haustür dabei, Gehwege, Straßen und Parkplätze um die im klassizistischen Stil gehaltenen Gebäude anzulegen.

Bauherr ist der Ludwigsfelder Unternehmer Ralf Behrens. Mit seiner Frau investierte er etwa vier Millionen Euro an privatem Geld für 24 barrierefreie Wohnungen zwischen Anton-Saefkow-Ring und Fuchsweg. Geeignet sind die ganz bewusst in Zentrumsnähe gebauten Häuser für alle Generationen. Die „Kleeblatt“-Grundschule liegt direkt vor der Haustür, zur Potsdamer Straße sind es wenige Meter, und dennoch sind die Gebäude von viel Grün umgeben.

Die jeweils drei Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei und haben eine Terrasse. Behrens Gedanke war, sie an ältere Paare zu vermieten, die alles Nötige, einschließlich medizinischer Einrichtungen, so nah haben, dass sie es zu Fuß erreichen. Ganz bewusst waren die Häuser ohne Aufzug gebaut worden, um die Nebenkosten zu minimieren. Die Wohnungen in den oberen Etagen haben Balkons. Behrens plant, baugleich zwei weitere solcher Villen gegenüber am Fuchsweg anzulegen.

Außerdem hatte Behrens beim Baustart angekündigt, die Wiederbelebung des Brunnens auf der westlich benachbarten Grünfläche anzustreben. Dabei bleibe es, sagte er jetzt gegenüber der MAZ. „Natürlich wollen wir den Park entwickeln, das gehört zu unserem Konzept.“ Zurzeit würde vor allem auch die Beleuchtung für die Wege geplant, „denn da ist es gerade im Winterhalbjahr sonst ganz schön dunkel“, so der Bauherr.

Wie der neue Brunnen mal aussehen wird, stehe noch nicht fest, erklärte Behrens. Der Bronzeguss für eine neue Skulptur komme allerdings nicht in Frage, wenn er unverhältnismäßig teuer sei. Er werde nichts übers Knie brechen und zuerst prüfen, inwieweit alte Wasserleitungen aktivierbar sind. Seit 1988 stand die Kunstharz-Skulptur zweier sitzender Mädchen, geschaffen von Dietrich Rohde, vor der inzwischen abgerissenen Brunnengaststätte. 2005 hatten Unbekannte die Figuren mit einem Feuer mutwillig zerstört.

Von Jutta Abromeit

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