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Teltow-Fläming Workcamp-Teilnehmer gestalten Klimagarten
Lokales Teltow-Fläming Workcamp-Teilnehmer gestalten Klimagarten
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06:03 08.08.2017
Aus neun Nationen stammen die 16 Teilnehmer des Workcamps, die am Montag von Bürgermeister Klaus Rocher (6.v.l.) empfangen wurden. Quelle: Foto: Zielke
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Rangsdorf

Noch bietet das Grundstück hinter dem ASB-Seniorenheim in Rangsdorf einen wilden Anblick. Seit Jahren wuchert das Unkraut. „Ein einziges Brennnesseldickicht“, sagt Markus Mohn vom Landschaftspflegeverein Mittelbrandenburg. In drei Wochen sollen dort blühende Blumen und Obstbäume stehen. Damit die Insekten sich von der Nahrungssuche erholen können, werden ihnen eigene Unterkünfte gebaut. Menschen, die das Schauspiel der Natur auf sich wirken lassen wollen, können sich auf Bänken niederlassen.

Den weitesten Weg haben die Teilnehmer aus Japan

All diese Arbeiten stehen vor den Teilnehmern des internationalen Workcamps, das mittlerweile zum 13. Mal in Rangsdorf stattfindet. Die 16 Teilnehmer stammen aus neun Nationen. Den weitesten Weg hatten Hayata Eguchi und Yuna Kato. Sie kamen am Sonnabend aus Japan eingeflogen. Zusammen den anderen Teilnehmern aus Armenien, Deutschland, Italien, Russland, Serbien, Spanien und der Türkei werden sie in den kommenden drei Wochen ordentlich zu tun haben, das 2500 Quadratmeter große kommunale Grundstück vom Gestrüpp zu befreien.

In diesem Jahr sind erstmals junge Leute aus Bulgarien dabei. Damit haben bisher Vertreter aus 36 Nationen am Workcamp teilgenommen. In den vergangenen Jahren haben sie die Wege im Gutshof Groß Machnow gestaltet. In diesem Jahr ist Rangsdorf dran. Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) empfing am Montag die Workcamp-Teilnehmer. Für jeden von ihnen gab es einen Stoffbeutel mit einer Karte von Rangsdorf und einem Nahverkehrsplan von Berlin. In den kommenden Tagen wollen die jungen Leute, von denen die meisten studieren, den Bundestag besuchen und einen Abstecher zur Baustelle des Flughafens BER machen. Dieser unterstützt seit Jahren das Camp.

Flughafen unterstützt das Camp von Anfang an

Man wolle damit das natürliche Gleichgewicht im Umfeld des BER bewahren helfen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Das Workcamp ist ein toller Beweis, dass sichtbare Erfolge in unserer Umwelt gelingen können, wenn Menschen unabhängig von Herkunft gemeinsam eine Sache anpacken. Besonders wichtig ist uns, dass die Arbeit direkt den Anwohnern in der Flughafenregion zu Gute kommt“, sagt Manfred Bobke-von Camen, der für Personal zuständige Geschäftsführer der Flughafengesellschaft. Für die Pflege des Klimagartens sollen mehrere Rangsdorfer Kitas sorgen.

Von Christian Zielke

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