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Wurst und Politik am 1. Mai in Luckenwalde

Familienfest der Linkspartei Wurst und Politik am 1. Mai in Luckenwalde

Zahlreiche Besucher genossen Sonnenschein und Unterhaltungsprogramm beim Familienfest der Linkspartei auf dem Luckenwalder Boulevard am 1. Mai. Zum Tag der Arbeit lädt der Kreisverband Teltow-Fläming traditionell zu der Feier ein. Es gab Blasmusik und Tanzvorführungen, Bratwurst und Bier und nebenbei ging es ein wenig um Politik.

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Der Nachwuchs des Luckenkiener Karnevalsklubs erfreute die Festbesucher mit einer Tanzeinlage.

Quelle: Tobias Bärmann

Luckenwalde. Zum mittlerweile 26. Mal feierte der Kreisverband der Linken Teltow-Fläming mit den Bürgern den 1. Mai bei einem Familienfest auf dem Luckenwalder Boulevard. Die anlässlich des Tags der Arbeit durchgeführte Veranstaltung lockte bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Besucherinnen und Besucher ins Stadtzentrum.

Mit Landrätin Kornelia Wehlan, der Landtagsabgeordneten Anita Tack sowie der brandenburgischen Arbeits- und Sozialministerin Diana Golze war zudem auch jede Menge Parteiprominenz vertreten. Das Fest stand unter dem Motto „Das muss drin sein“. Eine gleichlautende Kampagne der Linkspartei thematisiert seit Mai 2015 prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse.

Landrätin Kornelia Wehlan (l), Landtagsabgeordnete Anita Tack und Moderator  Hartmut Ukrow bei der Festeröffnung

Landrätin Kornelia Wehlan (l.), Landtagsabgeordnete Anita Tack und Moderator Hartmut Ukrow bei der Festeröffnung.

Quelle: Tobias Bärmann

Nichtsdestotrotz stehe der Festcharakter und das gemütliche Beisammensein am Maifeiertag im Vordergrund, sagte Linken-Kreisvorsitzender Felix Thier, der das Fest mit einer kurzen Ansprache offiziell eröffnete. Ganz im Sinne dieser Schwerpunktsetzung folgten auf der Bühne die „Lustigen Beelitzer“, die das Publikum mit ihrer Blasmusik unterhielten, und Tanzeinlagen des Luckenwalder Karnevalsvereins. Kinder konnten sich währenddessen auf einer Hüpfburg austoben, Gipsfiguren bemalen oder einen Fahrradparcours absolvieren.

Politische Inhalte in persönlichen Gesprächen

Um politische Inhalte ging es laut Thier in Luckenwalde nicht bei Ansprachen oder bei Kundgebungen, sondern eher in den persönlichen Gesprächen mit Besuchern. Dabei kamen dann zum Beispiel Fragen zu Renten- oder Flüchtlingspolitik zur Sprache. Informationen zu gesellschaftlichen und politischen Themen gab es auch an den Ständen verschiedener Gewerkschaften, des Deutschen Roten Kreuzes und der Volkssolidarität.

Ihr eigenes Wissen konnten die Gäste bei einem Quiz zur Stadtgeschichte und zu Politikern der Linkspartei unter Beweis stellen. Der Gewinner konnte sich auf einen Präsentkorb plus Lebensmittelgutschein freuen.

Viele Besucher sind bereits Stammgäste beim Familienfest am 1. Mai. Sie schätze vor allem das Gesellige und das Unterhaltungsprogramm, so Angelika Falke. Ähnlich geht es auch Frank Laube: „Man sieht hier einfach Leute, die man schon lange nicht gesehen hat“, sagte der Luckenwalder.

Gedenken in Jüterbog

In Jüterbog fand unterdessen ein gemeinsames Mai-Gedenken von Linke und SPD am Ehrenmal für die Opfer des Faschismus statt. Unter dem Motto „Zeit für mehr Solidarität“ riefen sie zu mehr Solidarität zwischen arbeitenden Menschen, Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen auf.

Von Tobias Bärmann

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