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Teltow-Fläming ZWG soll alten Sportplatz vermarkten
Lokales Teltow-Fläming ZWG soll alten Sportplatz vermarkten
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18:25 21.09.2017
Hier tagt der Finanzausschuss. Quelle: Frank Pechhold
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Zossen

Der still gelegte Sportplatz in der Thomas-Müntzer-Straße soll der Zossener Wohnungsbaugesellschaft (ZWG) zur Vermarktung übereignet werden. Diese Empfehlung an die Stadtverordneten beschlossen die Mitglieder des städtischen Finanzausschusses Mittwochabend im nichtöffentlichen Teil ihrer Sitzung.

Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) gab auf MAZ-Anfrage Auskunft über das Ergebnis der Beratung. „Der Ausschuss hat einstimmig empfohlen, die Sportplatzgrundstücke in die ZWG einzubringen“, sagte die Verwaltungschefin. Dabei handele es sich um mehrere Flurstücke mit einer Gesamtgröße von 52 085 Quadratmetern.

Fläche soll zur Wohnbebauung frei gegeben werden

Bereits im Dezember 2014 hatte Schreiber wie berichtet angekündigt, die Fläche einer Vermarktung zuführen zu wollen. Ein Jahr zuvor hatte ein Brand das auf dem Platz befindliche Vereinsgebäude des aus den Sportvereinen Blau-Weiß Zossen und Rot-Weiß Dabendorf hervorgegangenen MSV 07 Zossen zu großen Teilen zerstört. Danach musste das Gebäude aus Gründen der Verkehrssicherheit abgerissen werden. Der Wiederaufbau hätte Schreiber zufolge wirtschaftlich keinen Sinn gemacht, da der Platz mit Fertigstellung des Sportforums in Dabendorf ohnehin aufgegeben worden wäre.

„Mit der Aufgabe des Sportplatzes an der Thomas-Müntzer-Straße wurde damals schon ein Beschluss gefasst, dass die Fläche zur Wohnbebauung frei gegeben wird“, so Schreiber. Vor allem Einfamilienhäuser sollten hier entstehen. Allerdings sei die Stadt sowohl organisatorisch als auch finanziell damit überfordert, die leer stehende Fläche zu erschließend und zu vermarkten. Weil das Gelände nicht an private Interessenten vergeben werden sollte, wolle man es nun der ZWG als neues Entwicklungsgebiet übereignen. Die Fläche müsse erst einmal beplant werden, könne dann aber auch veräußert werden.

Spekulationen über Zusammenhang mit Schulneubau zurück gewiesen

„Der Finanzausschuss hat darüber intensiv beraten und anschließend einstimmig empfohlen, diesen Schritt zu gehen“, so Schreiber. Allerdings habe das stimmberechtigte Mitglied der Linksfraktion entschuldigt gefehlt. Schreiber zufolge hätte eine Übereignung des Grundstücks an die ZWG positive Effekte für das Eigenkapital der städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Dieser Schritt führe insgesamt zu einer besseren finanziellen Kapitalausstattung der ZWG. „Da kann dann jeder seine Schlüsse daraus ziehen, warum das so wichtig ist“.

Möglicherweise hat die Einbringung des Sportplatz-Grundstücks in die ZWG etwas mit der noch ausstehenden Finanzierung des Neubaus der Dabendorfer Gesamtschule zu tun, um den Banken mehr Sicherheit zu geben. Mit dem millionenschweren Schulneubau hatten die Stadtverordneten die ZWG beauftragt. ZWG-Geschäftsführer Thomas Kosicki wies solche Spekulationen zurück. „Sollten die Stadtverordneten der Empfehlung des Finanzausschusses folgen, wird das Gebiet von uns entwickelt.“ Konkrete Pläne gebe es noch nicht. „Da stehen wir erst ganz am Anfang.“

Von Frank Pechhold

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