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ZWG wird Dabendorfer Schule bauen

Aufsichtsrat der Zossener Wohnungsbaugesellschaft stimmt für Plan der Stadt ZWG wird Dabendorfer Schule bauen

Der Aufsichtsrat der Zossener Wohnungsbaugesellschaft hat grünes Licht dafür gegeben, die neue Dabendorfer Gesamtschule zu bauen. Die Stadt soll sie dann mieten. So will die Kommune das Projekt doch noch auf den Weg bringen, nachdem die Kommunalaufsicht ihr untersagt hatte, für den Neubau selbst einen Kredit aufzunehmen.

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Im Zossener Rathaus wartet man auf das Votum der ZWG.

Quelle: Archiv

Zossen. Die Zossener Wohnungsbaugesellschaft (ZWG) ist dazu bereit, die neue Dabendorfer Gesamtschule zu bauen. Das hat der Aufsichtsrat Montagabend ohne Gegenstimme beschlossen. Darüber informierte ZWG-Geschäftsführer Thomas Kosicki auf Nachfrage die MAZ.

„Wir stehen Gewehr bei Fuß und würden am liebsten sofort loslegen“, sagte Kosicki. Aber ganz so schnell geht es nicht. Erst einmal müssen die Stadtverordneten am Donnerstag grünes Licht dafür geben, dass nun nicht mehr die Kommune, sondern die ZWG die Schule baut. Vorgesehen ist, dass die Stadt der Wohnungsbaugesellschaft dazu das für den Schulneubau vorgesehene Grundstück in Erbbaupacht mit einer Laufzeit von 99 Jahren überträgt. Zudem will die ZWG einen Kredit aufnehmen, dessen genaue Höhe noch nicht feststeht. „Wie viel Geld wir investieren, dass hängt von der Finanzierbarkeit des Projektes ab“, sagt Kosicki. Bislang war immer von 34 Millionen Euro für den Bau von Schule und Mehrzweckhalle die Rede. „Wir werden mit großer Sicherheit eine Schule bauen, die den heutigen Anforderungen entspricht. Und das ohne die Inanspruchnahme von Fördermitteln“, erklärt der ZWG-Chef.

Wenn alles gut laufe und die Witterung mitspiele, dann könnte man die leere Schule schon im November 2016 an die für die Ausstattung zuständige Stadt vermieten. „Die Stadt zahlt an uns mindestens 20 Jahre eine ortsübliche Miete.“ Ein konkretes Angebot wolle er der Kommune in Kürze unterbreiten.

„Mal schauen, was sich bestimmte Politiker noch alles einfallen lassen, um den Schulneubau zu verhindern“, spielt Thomas Kosicki auf die Querelen in der Vergangenheit an. „Aber diesmal werden die Verhinderer keine Chance haben.“

Von Frank Pechhold

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