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Teltow-Fläming Zähes Ringen um Anschluss ans Radwegenetz
Lokales Teltow-Fläming Zähes Ringen um Anschluss ans Radwegenetz
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05:15 10.11.2016
Bürgermeister (l.), Landrätin (2. v. l.), Ortsbeirat und Behördenvertreter beraten in Gröben über die Verkehrsfragen. Quelle: Jutta Abromeit
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Gröben

Es darf in der Region Ludwigsfelde nicht allein um kleine Ergänzungen im vorhandenen Radwegenetz gehen und der Kampf der Gröbener für „ihre“ Radweganbindung in den Nachbarort Siethen ist trotz Fahrraddemos und Unterschriftensammlung noch lange nicht zu Ende. Mit diesen Erkenntnissen ging der dreiköpfige Ortsteil-Beirat am Dienstag aus seiner November-Sitzung. Die war gleichzeitig eine Strategieberatung mit dem Ludwigsfelder Bürgermeister Andreas Igel (SPD).

500 Unterschriften und 300 Online-Voten

150 Gröbener und Unterstützer hatten, wie berichtet, eine Petition ans Land mit 500 Unterschriften und 300 Online-Stimmabgaben ins Rathaus Ludwigsfelde gebracht. Vorgestern nun „sortierten“ der hauptamtliche Bürgermeister und die drei ehrenamtlichen Ortsbeiräte Stefanie Heyden, Franziska Albertowski und Martino Persky, bei welchen Gremien und Behörden nächste Schritte nötig sind.

Igel sagte zu, die Stadt gehe mit 50 000 Euro Projektierungskosten in Vorleistung, wenn die Stadtverordneten dieses Geld im Stadtetat 2017 akzeptieren. Dann, so der Bürgermeister, käme es gemeinsam mit Nachbargemeinden darauf an, strategische Ziele für die Region anzupeilen, um für die nächsten 20 Jahre zu planen und neue Wege zu gestalten.

Kreis und Kommunen arbeiten an Mobilitätskonzept

Da treffe es sich gut, so Igel, dass der Kreis mit allen Kommunen gerade an einem Mobilitätskonzept arbeite. Für ihn geht es dabei um die Fragen: „Wo können Ortsteile an große Verbindungswege angeschlossen werden? Was sind die jeweiligen Abhängigkeiten wie Bus- oder Bahnanschlüsse?“

Er sieht den fehlenden Radweg in Gröben als Mosaikstein in der Verbindung zur Landes- und zur Bundeshauptstadt. Deshalb arbeite er mit seinem Stahnsdorfer Amtskollegen an der Querfeldein-Verbindung nach Güterfelde, um künftig an die Region Stahnsdorf mit 60 000 Menschen, die Region Potsdam mit 170 000 und Berlin mit vier Millionen Menschen gesundheits- und umweltbewusst angebunden zu sein.

Besseren Informationsaustausch verabredet

„So sehr Sie den Weg nach Ludwigsfelde brauchen, so sehr brauchen die Ludwigsfelder den Weg nach Süden“, sagte Igel. Er meint die Anbindung über Blankensee zur Fläming-Skate-Region. Unverständlich ist den Gröbenern, warum sie zur Demo-Vorbereitung sechs Stunden lang Autos und Radfahrer zählten, obwohl die Stadt ein Verkehrszählgerät hat. „Vielleicht lassen sich solche Infos noch besser weitergeben“, sagte Albertowski. In Gröben wohnt einer der beiden stellvertretenden Bürgermeister.

Von Jutta Abromeit

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