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Zauberhafte Zirkuswelt

Generalprobe mit kleinen Artisten, Akrobaten, Clowns der Zossener Goetheschule Zauberhafte Zirkuswelt

Zirkusluft schnuppern 280 Mädchen und Jungen der Zossener Goetheschule seit Montag. Eine Unterrichtswoche lang schlüpfen sie in die Rollen von Artisten, Akrobaten und Clowns. Und zwar mit Hilfe der Leute vom Projektcircus André Sperling. Gemeinsam mit den Zirkusleuten führen die Kinder in vier öffentlichen Vorstellungen das Programm „Tinas Reise um die Welt“ auf.

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Drahtseilakt mit Körperbeherrschung und leichten Hilfestellungen.

Quelle: Frank Pechhold

Zossen. Manege frei in Zossen! Auf dem Festplatz hat der Projektcircus André Sperlich seit Montag sein Zelt aufgeschlagen, um mit 280 Mädchen und Jungen der Goetheschule das zweistündige Programm „Tinas Reise um die Welt“ einzustudieren. Am Mittwoch war Generalprobe.

Noch ohne Kostüme aber mit viel Eifer waren die kleinen Artisten, Tänzer, Akrobaten und Clowns bei der Sache. Moderator Maik Quaiser bat die Kinder darum, während der Vorstellung leise zu sein. „Wenn die Clowns dran sind, ist das besonders wichtig. Sonst versteht ihr die Späße nicht. Aber ihr dürft natürlich nach jeder gelungenen Darbietung laut klatschen.“

Begrüßungsapplaus gab es für Chrissie Weisheit und Jackson Sperlich. Die charmante Artistin spielt Tina, ihr dreijähriger Neffe den kleinen Jessie. Tina ist traurig, weil immer weniger Erwachsene mit ihren Kindern in den Zirkus gehen. „Dabei gibt es nichts schöneres auf der Welt“, sagt Zirkus-Chef André Sperling. „Zirkus kann man aber nur im Zirkus lernen, denn das Ambiente muss ebenso authentisch sein, wie Requisiten, Licht, Musik und Kostüme.“

Mit neonfarben leuchtenden Tüchern tauchen die kleinen Tänzerinnen und Tänzer in die Unterwasser-Welt der Meerjungfrau Arielle ein

Mit neonfarben leuchtenden Tüchern tauchen die kleinen Tänzerinnen und Tänzer in die Unterwasser-Welt der Meerjungfrau Arielle ein.

Quelle: Pechhold

Diese Faszination der fabelhaften Zirkuswelt bringen Sperlings Artisten den Schulkindern auf Tinas Weltreise nahe. Beispielsweise tauchen Kinder mit neonfarben leuchtenden Bändern in die Unterwasser-Welt der Meerjungfrau Arielle ein, besteigen fünf kleine ägyptische Pharaonen eine aus Kisten aufgestapelte Pyramide.

Kleine Piraten sperren in einer anderen Szene einen Schatzräuber in ein großes Fass ein. Anschließend durchlöchern sie das Fass solange mit ihren Säbeln, bis der Räuber die weiße Fahne hisst und sich ergibt. „In der Piratenshow ist mein Sohn Lennan dabei“, so Michaela Klugiewicz. Gemeinsam mit anderen Eltern hilft die Mutter den Lehrern die ganze Zirkus-Projektwoche über bei der Betreuung der Kinder. „Einige Kinder mussten sich natürlich erst einmal überwinden. Gerade bei Kunststücken mit Feuer und Schlangen“, sagt Klugiewicz. Phänomenal finde sie die Akrobatik-Darbietung an Seilen.

Hintergrund

Der Reise-Zirkus André Sperlich wurde vor 15 Jahren gegründet.

Fünf Jahre später entstand der „1. Ostdeutsche Projektcircus“. Er ist heute eines von drei gleichberechtigten Betriebsteilen des Familienunternehmens mit Hauptsitz in Meltendorf (Landkreis Lutherstadt Wittenberg).

2015 nehmen bundesweit rund 20 000 Schulkinder an Zirkusprojekttagen oder -wochen teil.

Gemeinsam mit den Lehrern der jeweiligen Schulen und hilfsbereiten Eltern, lassen André Sperlich und sein Team den Traum vom Zirkus für einen kurzen Zeitraum wahr werden. Die Sportler werden Akrobaten oder arbeiten am Trapez. „Kleine Machos“ werden Fakire oder stellen sich der Herausforderung, ihren Körper mit lodernden Flammen zu berühren.


„Tina“ – verkörpert von Chrissie Weisheit – führt seit drei Jahren durch das Programm. Sozusagen als kindgerechtes Maskottchen.

Mehr Informationen unter www.projektcircus.de.

„Zirkus ist schön, weil man da so viele tolle Sachen machen kann“, freute sich die siebenjährige Emma aus Wünsdorf nach ihrem Auftritt als Mädchen mit buntem Fächer.„In der Zirkusarena aufzutreten, ist etwas ganz neues und spannendes für die Kinder“, weiß Lehrerin Eveline Eckert. Sie stand in der Manege und gab den kleinen Seiltänzerinnen Hilfestellung.

„Wir kommen alle sechs Jahre nach Zossen, um mit den Goetheschülern für ein neues Programm zu proben“, sagt André Sperlich. Für die Vorstellungen werden die Kinder aus einem Fundus eingekleidet, der 1000 Teile umfasst: Hüte, Westen, Hosen, Hemden  . „Im Gegensatz zur Generalprobe sparen wir in der Show nicht mit Lichteffekten. Da fahren wir alles auf, was wir haben, damit die Kinder noch mal eine Steigerung erleben.“

Tipp: Höhepunkt der Projektwoche sind vier öffentliche Vorstellungen. Die erste war Mittwochabend. Weitere Vorstellungen beginnen Donnerstag um 15 und 18 Uhr sowie Freitag um 17 Uhr.

Von Frank Pechhold

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