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Teltow-Fläming Zehn Gemeinden wählen Kirchenräte
Lokales Teltow-Fläming Zehn Gemeinden wählen Kirchenräte
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15:10 17.11.2016
In der Sankt-Sebastian-Gemeinde in Baruth wird am 27. November ein neuer Gemeindekirchenrat gewählt. Quelle: Christian Zielke
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Dahmeland-Fläming

Für die Evangelische Landeskirche ist der 27. November ein wichtiges Datum. In 317 Kirchengemeinden in den Sprengeln Berlin, Potsdam und Görlitz werden an diesem Tag neue Gemeindekirchenräte gewählt. Allerdings werden die Mitglieder nicht überall an die Urnen gebeten. Die Gemeinden können selbst entscheiden, ob sie ihre Kirchenräte alle drei Jahre hälftig oder alle sechs Jahre komplett wählen. Die meisten haben sich für den sechsjährigen Turnus entschieden. Von den 87 Kirchengemeinden in der Region Dahmeland-Fläming stimmen deshalb jetzt nur zehn ab. Das sind Baruth, Paplitz, Sperenberg, Mahlow/Glasow, Rangsdorf, Trebbin, Zeuthen, Miersdorf, Wildau und Lukas Königs Wusterhausen.

Viele Gemeinden dürften sich auch deshalb für den sechsjährigen Turnus entschieden haben, weil der Aufwand der Wahl groß ist. Es müssen Unterlagen versandt, zahlreiche Fristen eingehalten und Kandidaten gefunden werden, was gerade in kleineren Kirchengemeinden nicht so einfach ist.

Superintendentin Katharina Furian (l.) stellte kürzlich bei der Synode Ideen für eine neue Struktur des Kirchenkreises vor – vor allem aus Personalgründen. Quelle: Hartmut F. Reck

In Paplitz etwa bleibt den bisherigen Mitgliedern kaum etwas anderes übrig, als weiterzumachen. Selbst in Baruth, wo die Gemeinde mehr als 500 Mitglieder hat, gibt es gerade genügend Kandidaten um den Rat neu zu besetzen. In drei Jahren werde sich die Situation verschärfen, sagt die Superintendentin des Kirchenkreises Zossen-Fläming, Katharina Furian. Einige kleine Gemeindekirchenräte können schon jetzt nur mit Ausnahmegenehmigungen arbeiten, weil sich dort aus Mangel an Alternativen mehrere Verwandte haben aufstellen lassen, was laut Statuten nicht vorgesehen ist.

Furian hat bereits angekündigt, dass bei der Wahl in drei Jahren solche Ausnahmen nicht mehr genehmigt werden. Furian: „Einige Kirchengemeinden werden dann mit ihren Nachbarn zusammenarbeiten müssen.“

Von Oliver Fischer

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