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Zehn Jahre Engagement

Kultur- und Bürgerverein Glienick feiert Jubiläum Zehn Jahre Engagement

Seit zehn Jahren engagiert sich der Kultur- und Bürgerverein Glienick für das Dorf. Das wurde beim Dorffest am Sonnabend gefeiert. Die Kinder des Ortes sowie das Blasorchester Dahmeland sorgten für das Bühnenprogramm, zahlreiche Vereine engagierten sich für den bunten Tag.

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Die Grundschule bot beim Dorffest die sogenannte „Erbsenkloppe“ als Spiel an.

Quelle: Andrea von Fournier

Glienick. Beim Dorffest von Glienick am Sonnabend hat der Kultur-und Bürgerverein des Dorfes sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Ortsvorsteher Stefan Christ hatte dem Verein diese Kombination angeboten. „Das war finanziell vertretbar und hier kommen so viele Leute zusammen, die sich über die Vereinsarbeit informieren können“, sagte der Ortsvorsteher von Glienick.

Der Vereinsvorsitzende Günter Langner hatte mit den Mitgliedern im Ortsgemeinschaftshaus eine Schau über die Arbeit der vergangenen Jahre aufgebaut. Martina Schumann vom Vorstand hatte gemeinsam mit Karin Uhlig, Brigitte Poust und Erika Schmeier eine Bilderchronik zusammengestellt: Aus über 3000 Bildern machten sie einen 15-minütigen Film, der über einen Beamer als Endlosschleife im Beratungsraum zu sehen war. Viele Besucher ließen sich in den Stuhlreihen nieder und verfolgten Ereignisse und Feste der vergangenen Jahre noch einmal. Auf Schautafeln präsentierte der Verein Ausschnitte vergangener Ausstellungen. Demnächst soll der Initiator der Vereinsgründung und langjährige Vorsitzende Gerhard Glau zum ersten Ehrenmitglied des 20-köpfigen Vereins gewählt werden. Als Bürgermeister und Ortschronist hat er sich für die Aufarbeitung und Bewahrung des Dorferbes eingesetzt und viel für den Zusammenhalt der Gemeinschaft getan.

Als Günter Langner dem Gründer ins Amt folgte, hat er auch neue Ideen in die Arbeit einfließen lassen. Die Pflege des Rundwegs um den Weinberg, thematische Ausstellungen und die Kooperation mit der Grundschule gehören zu den Aufgaben, denen sich der Verein ebenso widmet wie der Organisation der beliebten Trödelmärkte und des „Dämmerschoppens“. Jeweils am Jahresanfang treffen sich die Mitglieder zur Beratung neuer Aufgaben. Zu 90 Prozent der Aktivitäten ist jeder eingeladen.

Eine der wenigen offenen Baustellen der Vereinsarbeit ist die Internetseite, die ein Mitglied aufgrund beruflicher Belastung nicht so rasch fertigstellen kann wie erhofft. Auch Günter Langner hat „unheimlich viel Arbeit“ im Verein, wie er sagt, doch man habe einiges erreicht. Man freue sich, dass sich viele mit Ideen und Stärken einbrächten, erzählten Heidi Weigelt, Ronald Poust und Frank Schmeier.

Auf dem Dorffest selbst zeigten die Kinder aus dem Ort vom Kita-Alter bis zu den Grundschülern ein kleines Bühnenprogramm, außerdem trat das Blasorchester Dahmeland auf. Für die Vorbereitungen des Festes konnte der Ortsbeirat Glienick/Werben um Stefan Christ wie immer auf die Mitwirkung der Freiwilligen Feuerwehr, der Sportgemeinschaft, des Vereins „Bildung in Glienick“, von Hort und Grundschule und natürlich des Kultur- und Bürgervereins bauen. Kinderspiel-Stationen, Hüpfburg, Spritztouren im Feuerwehrauto und Schminkstand waren gut besucht auf dem Festgelände.

Musikschüler Nick John begeisterte am Akkordeon, auch der Auftritt der Zwerge der Tanzschule Kolibri sorgte für Applaus. Zum Abschluss des Festes gab es dann noch einen zünftigen Tanz.

Von Andrea von Fournier

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