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Teltow-Fläming Zehn Jahre Offene Höfe
Lokales Teltow-Fläming Zehn Jahre Offene Höfe
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15:00 26.10.2018
Das Team der offenen Höfe:Das sind die Hofbetreiber, die am 5. November zum Tag der offenen Höfe im Nuthe-Nieplitz-Gebiet einladen Offene Höfe Quelle: Marcus Rippel
Frohnsdorf

Die Mitglieder des Vereins „Offene Höfe in der Nuthe-Nieplitz-Region“ feiern im November ihr zehnjähriges Bestehen. Der Verein inhabergeführter Betriebe hat das Ziel, regionale Produkte zu vermarkten, die in eigener Produktion ökologisch erzeugt werden sowie durch Qualität und Kreativität beeindrucken. Zudem unterstützen sich die Unternehmen, indem sie gegenseitig ihre Produkte vermarkten und gemeinsame Aktionen durchführen. Zweimal im Jahr am ersten Sonntag im Mai und am ersten Sonntag im November öffnen sie ihre Höfe für Besucher. Diese können einen Blick hinter die Kulissen oder in die gläserne Produktion werfen und sollen natürlich überall auch Regionales probieren.

Gefördertes Projekt

Im Jahr 2008 wurden die Offenen Höfe von den Lokalen Aktionsgruppen „Rund um die Flämingskate“ und „Fläming-Havel“ ins Leben gerufen und durch das Leader-Projekt gefördert. Aus dieser Zeit stammen auch die Logos sowie die Schränke, in denen die Produkte der Offenen Höfe angeboten werden. Nachdem das Projekt 2012 ausgelaufen war, wurde überlegt, wie es mit den Offenen Höfen weitergehen soll. Es wurde entschieden, einen Verein zu gründen.

Marketingmittel für Unternehmen

Hanna Präger gehört seit 2013 zum Verein und ist seit 2017 Vorsitzende. Sie betreibt die Waldgaststätte „Zur alten Eiche“ in Frohnsdorf. „Es ist nicht immer einfach, alle Idee und Vorstellungen der Vereinsmitglieder unter einen Hut zu bekommen“, berichtet sie. Einige von ihnen seien Zugpferde, andere hielten sich eher zurück. Letztendlich sind alle Unternehmer, die täglich sehen müssen, dass sie ihr Geld verdienen. Die Offenen Höfe sind ein zusätzliches Marketingmittel für sie.

Mitglieder der Offenen Höfe

Zu den Offenen Höfen zählen die folgenden Betriebe: Fläming-Wildhandel sowie der Bardenitzer Hofladen in Bardenitz, Atelier für Illustratives in Treuenbrietzen, die Backschwein-Tenne Gömnigk, Sandorn-Garten Christine Berger in Petzow, Seifenmanufaktur Gabi Sußdorf in Tremsdorf, der Syringhof in Zauchwitz, der Spargelhof am Storchennest in Rieben, Braußes Fischräucherei und Landbäckerei Röhrig sowie Imkerei und Zimmervermietung Brauße in Blankensee, Biohof Rabe in Körzin, Bau-Art in Schönhagen, Galloway Zucht Löwenbruch, Karsten Klimke Staudenkulturen in Wiesenhagen, Bauernhof am Storchennest in Fernneuendorf, Mühle Steinmeyer in Luckenwalde, Waldgaststätte „Zur alten Eiche“ in Frohnsdorf, Blumenwerkstatt Fingerhut in Treuenbrietzen, Hofcafé in Stangenhagen, Weidelandfarm am Riebener See.

Nicht alle Gründungsmitglieder sind heute noch dabei. „Einige sind aus unterschiedlichen Gründen ausgetreten“, sagt Hanna Präger. Seit sie den Vorsitz übernommen hat, sind zwei neue Mitglieder hinzugekommen: Luise Kühler mit ihrem Hofcafé in Stangenhagen sowie Familie Engelhardt mit ihrer Weidelandfarm aus Rieben. Doreen und Ralf Engelhardt nehmen das erste Mal am Tag der Offenen Höfe teil. Sie haben im Juni zur Brandenburger Landpartie einen Vorgeschmack bekommen, was sie erwartet. „Wir freuen uns schon darauf“, sagt Doreen Engelhardt. Viele fleißige Helfer haben ihre Unterstützung zugesagt. „Für uns ist es eine gute Gelegenheit, unser Unternehmen präsentieren zu können und andere regionale Produkte besser kennenzulernen“, sagt sie. Normalerweise schlachten sie ihre Rinder nur auf Vorbestellung. Zum Tag der Offenen Höfe bieten sie alles, was das Rind hergibt – aber auch Kaffee und Kuchen.

Kalender für die Besucher

Zum zehnjährigen Bestehen haben sich die Vereinsmitglieder einiges einfallen lassen. Die Homepage wird zum 5. November neu sein und die Offenen Höfe haben einen Kalender für das kommende Jahr drucken lassen. „Ich werde in den kommenden Tagen die Kalender verteilen, sodass sie überall auf den Höfen zu finden sind“, sagt Hanna Präger. Ihr ist es wichtig, auch außerhalb der Treffen Kontakt zu den Mitgliedern zu haben. Besonders freut sie sich über die Idee von Gabi Sußdorf. Diese hatte vorgeschlagen, anlässlich des zehnjährigen Bestehens einen Fotowettbewerb ins Leben zu rufen. Unter dem Motto „Mein Blick auf die offenen Höfe in der Nuthe- Nieplitz-Region“ können die schönsten Fotos an service@offenehoefe.de gesandt werden. Jeden Monat wird aus den Einsendungen ein Siegerfoto ausgewählt und im kommenden Jahr erhalten die Gewinner Preise von den Offenen Höfen.

Von Margrit Hahn

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