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Luckenwalde Zeit zum Kennenlernen

Minderjährige Flüchtlinge hatten am Sonnabend zu einer Feier neben der Flüchtlingseinrichtung in der Luckenwalder Mauerstraße eingeladen. Die Jugendlichen kochten und man konnte gemeinsam Fußball spielen oder einfach nur reden.

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Gute Laune beim Hoffest in der Mauerstraße.

Quelle: Katja Schubert

Luckenwalde. Miteinander beim Hoffest. Minderjährige Flüchtlinge hatten am Sonnabend zu einer Feier neben der Flüchtlingseinrichtung in der Luckenwalder Mauerstraße eingeladen. Die Jugendlichen kochten und man konnte gemeinsam Fußball spielen oder einfach nur reden.

Jugendliche geben sich Mühe ein normales Leben zu führen

Es gab Tischkicker, eine Torschusswand, einen Kuchenbasar und viel Gesprächsstoff. Denn trotz des Kriegsleids, des Verlusts der Eltern und der ungewissen Zukunft geben sich die Jugendlichen alle Mühe, ein normales Leben zu führen. Sie machen Sport, was auch mit einer Vorführung der Berliner Wushu-Gruppe gezeigt wurde, sie betätigen sich kreativ, so in der ehrenamtlichen Theatergruppe des Alhambra, die ihr neues Stück „Papa, sei kein Frosch!“ aufführte. Thematik: Der Alltag für Ausländer.

Die Jugendlichen sorgten auch für das leibliche Wohl

Die Gleichheit der Menschen wurde auch mittels der Kunst ausgedrückt. In einer Mal-Ecke begleitete die 29-jährige Kubanerin Barbara Horta Miranda Kunstinteressierte und half bei der Erschaffung eines Gemeinschaftskunstwerkes mit der Aufschrift „Hand in Hand für Toleranz“. Auch der 17-jährige Afghane Nima Hassani versuchte sich an der Leinwand. Für das leibliche Wohl sorgten die jugendlichen Heimbewohner ebenfalls, sie kochten arabische Falafel, Suppe mit Reis und Pute nach einem Rezept aus Guinea und andere exotisch anmutende Gerichte. Es konnte auch gespendet werden, alle Erlöse gehen an das Heim. Tina Senst (35), „Mutter“ der Jugendhilfeeinrichtung, die ursprünglich nur als Erstvorsorgeeinrichtung gedacht war, weiß, dass die 21 Jugendlichen mehr als nur physische Versorgung benötigen. Seelische Betreuung, soziale Bindungen, freundschaftliche Unterstützung, all das versucht die Einrichtung zu bieten. „Heimat 2.0“ nennen sie es.

Von Katja Schubert

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