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Teltow-Fläming Zitronenhähnchen auf Platz 1
Lokales Teltow-Fläming Zitronenhähnchen auf Platz 1
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00:28 23.09.2015
Jörg Kräker von der Luba (3.v.r.) überreichte Urkunde und Preisgeld an die Schüler und Kursleiterin Katja Stefes (2.v.r.).
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Luckenwalde

Die Freude war groß, als Luba-Chef Jörg Kräker den Schülern der Hauswirtschaftsklasse der Friedrich-Ludwig-Jahn-Oberschule die Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 350 Euro überreichte. Das  sie die Sieger des Kochwettbewerbs sind, hatte sich schon herumgesprochen. Ihr Hühnchengericht wurde am Sonnabend beim Gesundheitsfest in der Woltersdorfer Walkmühle von Hobbykoch Walter Mekle aus Berlin – bekannt durch „Lafer!Lichter!Lecker“ – mit Platz eins bewertet. Die Köche der Luba-Stadtküche hatten das Gericht zum Verkosten zubereitet.

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die damals Neuntklässler an einem Kochwettbewerb beteiligt. In Zweiergruppen sollten sich die Schüler interessante Geflügelrezepte überlegen. Am Ende überzeugten zwei Gerichte, die dann nochmals gemeinsam gekocht und auf Geschmack, Frische und Qualität getestet wurden. Überzeugt hat letztendlich „Zitronenhähnchen in Milch mit Country-Potatoes und Bohnen“. Insgesamt gab es sieben Bewerber unter anderem auch aus Oldenburg, die im Internet auf den Wettbewerb der Luba aufmerksam wurden. „Ich muss euch ein Kompliment machen. Erstens, dass ihr euch für einen solchen Kurs entschieden und zweitens, dass ihr euch mit einem so tollen Gericht beteiligt habt“, sagte Jörg Kräker. Er ermunterte die Schüler der Hauswirtschaftklasse Jahrgang 10 dazu, regionale Produkte zu verwenden und verwies auf die heutige Ausbildungsmesse im Biotechnologiepark, bei der es unter anderem auch Informationen zum Beruf des Kochs gibt.

Michelle Nestler hat Spaß am Kochen. Derzeit testen sie und ihre Mitschüler Fertigprodukte gegen selbst zubereitetes Essen. „Wir habe Pizza selbst gemacht, die war sehr lecker“, berichtet die Zehntklässlerin. Es sei zwar schon mal passiert, dass ein Essen versalzen wurde aber im allgemeinen schmeckt alles, was gekocht und gebacken wird. Alle zwei Wochen gehts rund in der gut ausgestatteten Küche. Anschließend wird gemeinsam gegessen. Die Arbeiten werden gerecht verteilt, jeder ist mal mit abwaschen oder Kartoffelschälen dran. Kursleiterin Katja Stefes achtet darauf, dass zum Schluss alles abgewaschen und weggeräumt wird.

Was mit den 350 Euro geschieht, steht noch nicht fest. Entweder gehen Schüler und Lehrerin davon ins Restaurant oder sie bereiten außerhalb der Reihe mal etwas besonderes zu. Auf der Wunschliste ganz oben steht Sushi.

Von Margrit Hahn

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