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Teltow-Fläming Stadt braucht Plätze in Kita „Villa Kunterbunt“
Lokales Teltow-Fläming Stadt braucht Plätze in Kita „Villa Kunterbunt“
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00:17 20.03.2018
Die 30 Plätze in der Dabendorfer „Villa Kunterbunt“ werden auch nach dem Auszug der Schöneicher Kinder gebraucht. Quelle: Foto: Frank Pechhold
Zossen

Die „Villa Kunterbunt“ in Dabendorf soll weiter betrieben werden. Diesen Vorschlag unterbreitete die Zossener Bürgermeisterin Michaela Schreiber (Plan B) kürzlich im Bildungsausschuss. Auf diese Weise soll das städtische Kita-Platzangebot verbessert werden. Ein entsprechender Beschlussentwurf wird in der nächsten Stadtverordnetenversammlung vorgelegt.

„Zurzeit können wir Eltern auf Antrag einen neuen Kitaplatz geben“, so Schreiber. Allerdings seien viele Kitas schon seit Monaten, spätestens aber bis zum Schuljahreswechsel voll belegt. Das betrifft die Kitas „Oertelufer“ (170 Plätze) und „Bummi“ (120) in Zossen, „Pfiffikus“ (85) in Dabendorf, „Abenteuerland“ (66) in Glienick, „Aponi“ (40) in Nächst Neuendorf, Bienennest (20) in Schünow und die zurzeit in der „Villa Kunterbunt“ untergebrachte Schöneicher Kita (30). Kleine Kapazitäten haben die Wünsdorfer Kitas „Rappelkiste“ (10 von 150 Plätzen) und „Haus der kleinen Füße“ (17 von 177). „Ab Mitte August stehen rund 160 Plätze zur Verfügung, weil Kita-Kinder in die Schule kommen“, so Schreiber.

Nicht alle Dabendorfer Kinder werden im Ort betreut

Bereits am 1. Juni soll die sanierte und erweiterte Kita in Schöneiche mit 60 statt bisher 30 Plätzen in Betrieb gehen. Zeitgleich sollte die als Übergangslösung gedachte „Villa Kunterbunt“ wieder geschlossen werden. Von dieser ursprünglichen Verfahrensweise will Bürgermeisterin Schreiber nun abrücken. Ließe man die „Villa Kunterbunt“ noch ein paar Jahre offen, würden Dabendorfer Eltern und Kinder davon profitieren. Zudem gewänne man Spielraum für zwei Bauvorhaben.

„Aktuell kriegt jeder einen Platz für sein Kind. Aber nicht immer in der von ihm gewünschten Kita“, sagt Schreiber. In Dabendorf sind alle 85 Plätze der Kita „Pfiffikus“ belegt. Rund 20 Dabendorfer Kinder werden in Zossen und Wünsdorf betreut. Darum sei sie dafür, die „Villa Kunterbunt“ mit 30 Plätzen weiter zu betreiben, personell und leitungsmäßig an die Kita „Pfiffikus“ anzubinden, so Schreiber. Dann könnten mehr Dabendorfer Eltern ihre Kinder im Ort betreuen lassen. Weiter gewänne man die von Dabendorfern belegten Kita-Plätze in Zossen und Wünsdorf zurück.

Kita „Bummi“ soll saniert und erweitert, neuer Hort geschaffen werden

Dieser Platzgewinn ist mit Blick auf die bevorstehende Sanierung der Zossener Kita „Bummi“ wichtig. „Die Sanierung funktioniert nur, wenn die Kita komplett auszieht“, sagt Schreiber. Aus diesem Grund kaufte die Stadt wie berichtet das schräg gegenüber der Goetheschule gelegene Grundstück mit dem ehemaligen FDGB-Haus. Der Flachbau soll saniert werden. Dann könnte die Kita „Bummi“ vorübergehend einziehen. Anschließend bestünde die Möglichkeit, den mit der Goetheschule benachbarten Hort in dem Gebäude unterzubringen. Nach dem Hortauszug verfügte die Schule über genug Platz für neue Klassen- und Fachräume.

„Da greift eins ins andere“, so Schreiber. Im Haushaltsentwurf 2018 sind je 200 000 Euro vorgesehen, um die Sanierung von Kita „Bummi“ und künftigem Hort planen zu lassen. Wenn der Haushalt so beschlossen werde, beauftrage die Stadt einen Architekten damit, erste Vorschläge für die Kita „Bummi“ zu machen, so Schreiber. „Dieses Projekt möchte ich gerne noch 2018 mit Bildungsausschuss, Bauausschuss und Stadtverordneten bis zur Bestätigung bringen“.

Die Zossener Stadtverordneten beraten am 21. März ab 19 Uhr in der Sporthalle Dabendorf, Jägerstraße 13.

Von Frank Pechhold

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