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Zossen Asylbewerber auf Gefahren beim Baden hingewiesen
Lokales Teltow-Fläming Zossen Asylbewerber auf Gefahren beim Baden hingewiesen
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00:38 31.05.2018
Der Leiter der Wünsdorfer Erstaufnahmeeinrichtung,Dietmar Loose (blaue Jacke) mit seinem Team 2016 Quelle: Pechhold
Wünsdorf

Ein 19-jähriger Geflüchtete aus Kamerun, der am Wochenende bei einem Badeunfall im Wünsdorfer See ums Leben gekommen ist, war ein ehemaliger Bewohner der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf. Wie Objektleiter Dietmar Loose von der DRK-Flüchtlingshilfe auf Nachfrage sagte, wohnte der Asylbewerber zwar zunächst in der Wünsdorfer Erstaufnahme, war inzwischen jedoch in einem anderen Übergangswohnheim untergebracht.

Willkommensveranstaltungen machen auf Bade-Gefahren aufmerksam

In der Erstaufanhmeeinrichtung wird auf Gefahren beim Baden aufmerksam gemacht, so Loose. Nach der Auskunft von Neuankömmlingen finden in der Wünsdorfer Einrichtung regelmäßig Willkommensveranstaltungen statt, in denen Neuankömmlinge gleich zu Beginn ihres Aufenthalts Informationen aus den verschiedensten Lebensbereichen erhalten. In Aufklärungsgesprächen und mit Merkblättern erläutert die DRK-Mitarbeiter die Geflüchteten auch die Gefahren beim Baden. „Extra Schwimmkurse gibt es für Erwachsene nicht, aber wir erklären zum Beispiel, dass es in vielen Strandbädern einen Nichtschwimmerbereich und Rettungsringe für den Notfall gibt“, so Loose. In Flüchtlingswohnheimen, die vom Internationalen Bund verwaltet werden, hängen zum Thema Schwimmen mehrsprachige Informationsblätter mit Illustrationen für alle Bewohner aus.

Flüchtlingskoordinator: Angebot von Schwimmverein nicht angekommen

Wie der Koordinator der Ludwigsfelder Flüchtlingshilfe Dirk Krause sagte, gab es vor einiger Zeit Aktionen, um Geflüchtete über das Verhalten im Straßenverkehr sowie über heimische Wildpflanzen und Pilze zu informieren. Ein Angebot des Ludwigsfelder Schwimmvereins „Delphin 1990“ sei von Asylbewerbern nicht angenommen worden.

Von Marina Ujlaki

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