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Zossen Gefühle und Landschaften in Bildern
Lokales Teltow-Fläming Zossen Gefühle und Landschaften in Bildern
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19:33 04.11.2018
In entspannter Runde konnten sich die Vernissage-Besucher über die Kunstwerke der Spanierin austauschen. Quelle: Melanie Breitkopf
Zossen

Einen Monat lang können interessierte Besucher die Ausstellung „Werkschau“ der jungen spanischen Malerin Ana López Serrano nun im Hotel „Weißer Schwan“ in der Bahnhofsstraße in Zossen besuchen. Zur Eröffnung der Ausstellung veranstaltete das Netzwerk Demokratie und Menschlichkeit am Sonnabend eine Vernissage.

In entspannter Atmosphäre hatten die Gäste bei Kaffee, Kuchen und Sekt Zeit, sich über die Werke der Künstlerin oder über die anstehenden Projekte des Netzwerkes für Demokratie und Menschlichkeit auszutauschen. Unter den Gästen waren neben Mitgliedern des Netzwerkes auch ein syrischer Künstler und einige junge Familien.

Die Künstlerin hat ihre Ideen zu den Werken schriftlich festgehalten

Ana López Serrano konnte am Sonnabend nicht anwesend sein. „Ana wohnt in Barcelona und macht dort grade eine Weiterbildung zur Kunstlehrerin“, so Sonja Brentjes vom Netzwerk für Demokratie und Menschlichkeit. Die 1989 geborene Künstlerin hat eine Zeit lang in Berlin gelebt und gearbeitet. Zuletzt war sie im August für einen Workshop mit Kindern und Jugendlichen im Landkreis Teltow-Fläming zu Besuch.

Die Ausstellung in Zossen beinhaltet etwa 20 Kopien von Bildern der Künstlerin. Die seien zum einen im Original meist deutlich kleiner und zum anderen wäre die Ausstellung der Originale aus Versicherungsgründen nicht tragbar gewesen, wurde erklärt. In einer Broschüre hat die Künstlerin zu jedem Werk ihre Gedanken und Gefühle beschrieben. So können die Gäste die Geschichten hinter den jeweiligen Bildern kennenlernen.

Sie hat auch Wälder der Region festgehalten

Die Malerin arbeitet in der Tradition des spanischen Künstlerkreises El Paso, der mit expressionistischen, abstrakten und informellen Stilrichtungen experimentiert. Im Mittelpunkt ihrer Kunst stehen vor allem Liebe, Gefühle, Landschaften und ihr alltägliches Leben. „Meine Landschaften portraitieren das Mittelmeer und die Wälder um Berlin. Die Pinselstriche, Farben und Figuren widerspiegeln die Gefühle, die ich beim Malen hatte“, schreibt Ana López Serrano.

Die Ausstellung in Zossen ist die letzte in diesem Jahr. Für die Zukunft plant das Netzwerk für Demokratie und Menschlichkeit unter anderem eine Zusammenarbeit mit einer alternativen Modedesignerin, eine Broschüre über Flüchtlinge und Ausländer, die im Landkreis Teltow-Fläming leben und weitere Ausstellungen. „Wir wollen die Kommunikation zwischen den verschiedenen Leuten verbessern“, so Sonja Brentjes.

Von Melanie Breitkopf

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