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Die Schrift ist wieder lesbar

Heimatverein sponsort Aufarbeitung von Gedenkstein Die Schrift ist wieder lesbar

Ein  Heimatverein hat in Sperenberg dafür gesorgt, dass die Inschrift auf einem Gedenkstein an die die französisch-napoleonische Besetzung vor 200 Jahren wieder für jedermann zu lesen ist.

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Steinmetz Dennis Tiefert malt die Buchstaben auf dem Gedenkstein mitten in Sperenberg aus.

Quelle: Hartmut F. Reck

Sperenberg.  Lange stand er da mitten in Sperenberg und niemand wusste so recht, was es mit dem Findling eigentlich auf sich hat. Nur bei genauerem Hinsehen erkannte man auf der Frontseite oben das Eiserne Kreuz und die Schrift an den drei Seiten mehr schlecht als recht. Nun hat der Förderverein Heimatstube Sperenberg dafür gesorgt, dass die Schrift wieder deutlich sichtbar wird.

Er beauftragte den Baruther Steinmetzbetrieb Knurbien damit, die Schrift mit einer Spezialfarbe auszumalen. Da sich aber noch vereinzelt alte Farbe in den eingemeißelten Buchstaben und Zahlen befand, wurde der riesige Stein vorher von einer anderen Firma mit Sandstrahl gereinigt. Seit dem vergangenen Donnerstag stand Steinmetz Dennis Tiefert in der sengenden Sonne und malte die Schriftzeichen sorgfältig aus.

Der Gedenkstein erinnert an die Erhebung Preußens gegen die französisch-napoleonische Besetzung vor 200 Jahren, an das am 25. August 1813 in Sperenberg stattgefundene Nachhutgefecht der roten Husaren des Freikorps von Major Friedrich von Hellwig und an zwei Sperenberger Musketiere, die am 18. Oktober 1813 bei der Völkerschlacht in Leipzig ums Leben gekommen sind.

Von Hartmut F.Reck

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